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Findorff - Hochbunker Admiralstraße:
Der Luftschutzbunker an der Admiralstraße trägt an der Straßenfront
eine Bemalung, die zum Gedenken an die Gegner und Opfer des Faschismus
geschaffen wurde. Am Sockel und an den Seiten des Bunkers sind Namen von
bremischen Widerstandskämpfern und aus rassischen und politischen
Gründen Verfolgter aufgeführt. Am Ende der Admiralstraße
befand sich bis 1986 das Gebäude der früheren Auswandererhallen,
in dem bereits im Frühjahr 1933 eines der ersten deutschen Konzentrationslager,
das KZ Mißler, eingerichtet wurde.
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Findorff - Hochbunker Neukirchstraße:
In jüngster Zeit werden in Bremen ehemalige Luftschutzbunker zu Wohnzwecken
umgebaut. Beim Bunker Neukirchstraße ist der gesamte Innenraum entkernt
worden. Es wurden mehrere große Durchbrüche für Fenster
und Türen geschaffen. So konnten zwei geräumige Wohnungen in
dem Bauwerk untergebracht werden.
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Findorff - Hochbunker Zwickauer
Straße:
Das "Sofortprogramm" wurde am 6. November 1940 mit diesem Bunker
begonnen, es ist somit das älteste Bauwerk seiner Art in Bremen.
In dieser frühen Phase waren die Standardwerte für Wandstärke
1,10 m und Deckenstärke 1,40 m.
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Gröpelingen - Rundbunker
'Auf den Heuen':
Bei diesem Bunker handelt es sich um den einzigen öffentlichen Rundbunker
der Stadt. Das Gebäude ist sechs Geschosse hoch. Das Dach ist mit
einer konisch zulaufenden Abschlußdecke versehen. Der Grundriß
zeigt einen kreisrunden Querschnitt.
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Häfen
- Hochbunker 'Auf der Muggenburg':
Dieser Hochbunker und der Bunker Otavistraße (Werkluftschutz der
Firma Weserflug) weisen als letzte vorhandene Luftschutzanlagen noch heute
sehr viele Beschußschäden auf. Da in den letzten Kriegstagen
heftige Kämpfe in der Stadt Bremen stattfanden, hatten am Kriegsende
zahlreiche Bunker solche Schäden, diese sind aber sonst beseitigt
worden.
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Hemelingen - Hochbunker Föhrenstraße:
Nach dem Krieg sollten sämtliche Bunker vollständig gesprengt
werden oder durch "Entfestigung" in zivilen Nutzen übergehen.
Der Bunker Föhrenstraße ist ein Beispiel für eine grundlegende
Entfestigung, durch zahlreiche in die Außenwand gesprengte Fensteröffnungen.
Diese ehemalige Luftschutzanlage wurde im Erdgeschoß zuletzt durch
eine Zoo-Fachhandlung genutzt, daher die Bezeichnung "Zoo-Bunker".
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Hastedt - Hochbunker Wilhelm-Wolters-Straße:
In dieser Straße stehen fünf Bunker gleicher Bauart. Sie wurden
in der Neuzeit, um den optischen Eindruck für die umgebenden Wohnsiedlung
zu verbessern, mit einem Ziegeldach versehen und so mit dem zivilen Charakter
eines Wohnblocks ausgestattet.
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Mitte - Tiefbunker Bahnhofsplatz:
Als Beispiel für Tiefbunker sei der Bunker unter dem heutigen Busbahnhof
vor dem Bremer Hauptbahnhof genannt. Da im innerstädtischen Gebiet
freie Bauflächen kaum zur Verfügung stand, mußten Luftschutzanlagen
hier unterirdisch unter öffentlichen Plätzen gebaut werden.
Den Hauptzugang bildet heute eine große befahrbare Rampe, die unterirdischen
Räumlichkeiten dienen als Parkgarage für Behördenfahrzeuge.
Das untere Bild zeigt im Pflaster den Umriß eines weiteren Zugangs,
der hydraulisch herausgefahren werden kann.
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Mitte - Tiefbunker Hauptbahnhof:
Die Verkehrsanlagen der Eisenbahn waren im II. Weltkrieg ein bevorzugtes
Ziel bei Bombardierungen. Um Reisende bei Alarm schnell in Sicherheit
bringen zu können, errichtete die Reichsbahn in oder bei großen
Bahnhöfen eigene Luftschutzbunker.
Im Bremer Hauptbahnhof entstand ein Tiefbunker an der hinteren Seite des
Bahnhofes. Von Außen kaum erkennbar, erstreckt er sich von vom Personentunnel
der Bahnsteig-Zugänge bis zum Lloyd-Tunnel - im II. Weltkrieg war
das der Bahnsteig-Zugang für Wehrmachtsangehörige.
Das obere Bild zeigt die westliche Eingangstür, sie befindet sich
heute in einem Buchladen. Im unteren Bild ist der Zugang vom Lloyd-Tunnel
zu sehen, inzwischen wurde der Tunnel jedoch zugemauert.
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Neustadt
- Hochbunker 'Am Neustadtsbahnhof':
Einzige Luftschutzanlage Bremens im Ruinenzustand ist dieser Bunker unmittelbar
neben dem Bahnhof Bremen-Neustadt. Nur beim Blick von oben ist zu erkennen,
daß die gesamte Decke fehlt. Dadurch kann ein Blick auf die Struktur
des Innenraums geworfen werden. Oberirisch ist nur ein Geschoß zu
erkennen, darunter befindet sich eine weitere Ebene.
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Neustadt - Hochbunker Friedrich-Ebert-Straße:
Eine interessante Überbauung zeigt dieser Bunker an der Friedrich-Ebert-Straße.
Ein Hochhaus wurde über und neben dem Luftschutzbau errichtet, ohne
das dieser als tragendes Element mit eingebunden ist. Der Abriß
wurde seinerzeit aus Kostengründen nicht durchgeführt. Durch
die Distanz zum Hochhaus blieb aber zumindest die theoretische Option
erhalten, den Bunker in späteren Zeiten noch abzutragen.
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Neustadt - Hochbunker Hardenbergstraße:
Dieser Bunker ist einer von vier Türmen, die mit elf Geschossen die
höchsten Luftschutzanlagen in Bremen sind. Durch diese Höhe
überragten sie weithin alle umgebenden Gebäude um das zwei-
bis dreifache! Trotzdem wurde versucht die auffälligen Objekte zu
tarnen, so hat man z.B. den Bunker Moselstraße zu Kriegszeiten mit
der Silhouette brennender Häuserruinen bemalt.
In der obersten Ebene sind Arkaden für die Luftraumbeobachtung vorhanden.
Die anderen Bunker dieses Typs befinden sich: Gröpelingen - Scharmbecker
Straße, Häfen - 'Auf der Muggenburg' sowie Neustadt - Pappelstraße.
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Neustadt - Hochbunker Kornstraße:
Der Luftschutzbunker Kornstraße ist ein Beispiel für den höchsten
erreichten Stand des Schutzwertes. Die Wände waren 2,00 m stark und
die Abschlußdecke enorme 2,50 m. Das entspricht nahezu einer Verdoppelung
gegenüber den Bunkern der ersten Bauphase.
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Obervieland - Hochbunker Arsterdamm:
Diese Luftschutzanlage ist ein Beispiel für den Versuch, einen Bunker
durch bauliche Maßnahmen zu tarnen. Er wurde mit einer Dachsilhouette
aus Stahlbeton versehen, um den Eindruck eines normalen Wohnhauses zu
erreichen. Diese Dachattrappe ist in Bremen an diversen Bunkern zu finden.
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Östliche Vorstadt - Hochbunker
Osterdeich:
Bei diesem Hochbunker nutzte man teilweise die Deckung des Weserdeiches
aus. Die Rückfront ist bis fast zur Abschlußdecke von den Erdmassen
des Deichs gesichert. An der Vorderseite ist das Fundament abgeschrägt,
um die Stabilität der Deich/Bunker-Kombination zu gewährleisten.
Dieser Luftschutzbunker wurde im Jahr 2005 abgerissen.
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Östliche Vorstadt - Hochbunker
Treseburger Straße:
Eine ungewöhnliche Verwendung erfuhr der Luftschutzbunker am Osterdeich,
Ecke Treseburger Straße. Eine Tankstelle nutzt das Gebäude.
Auf dem Vorplatz stehen die Zapfsäulen. In dem entfestigten Bauwerk
sind die Kasse mit Shop, Betriebsräume und sogar die Waschstraße
integriert.
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Östliche Vorstadt - Hochbunker
Lessingstraße:
Bei den aus der Luftschutzbindung entlassenen Bunkern sticht dieser Bau
mit seiner Nachnutzung etwas hervor. Er soll künftig ausschließlich
kulturellen Zwecken dienen. Das "Kinder- und Jugendtheater 62"
begann Anfang 2005 mit dem Umbau zu einer Spielstätte. Dafür
wurde im Bunker ein Saal mit Bühne geschaffen.
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Schwachhausen - Hochbunker
Parkallee / Bulthauptstr:
Eigentlich war dieser Bunker im Bürgerpark offiziell ein regulärer
Luftschutzbau. Er trug aber allgemein die Bezeichnung "Regierungsbunker".
Denn hier hatten die NS-Kreisleitung, der Bürgermeister und der Polizeipräsident
Räumlichkeiten für sich beansprucht.
Bei der Einnahme Bremens durch die Briten ergab sich hier der abgesetzte
Kampfkommandant der Stadt, Generalmajor Sieber,, mit seinem Stab. Er ist
bereits am 5. April 1945 durch Generalleutnant Becker ersetzt worden.
Lediglich verbleibende freie Räume standen für den Zivilschutz
zu Verfügung.
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Schwachhausen - Claußenstraße:
Ein außergewöhnliches Projekt aus den späten 1990er Jahren:
auf dem Dach dieses Bunkers errichtete ein Bremer Architekt sein Wohnhaus.
Im Bunker selbst werden die Räumlichkeiten als Kunst-Galerie genutzt.
Dieser Umbau war die erste Umwandlung eine Luftschutzbunkers zu Wohnraum
in Bremen. Inzwischen sind einige weitere dem Beispiel für solch
ungewöhnliches Wohnen gefolgt.
Mit diesem Projekt wurde gewissermaßen Pionierarbeit geleistet.
Über die Probleme des Vorhabens ist seinerzeit in der regionalen
Presse mehrfach berichtet worden; insbesondere über das langwierige
und schwierige Genehmigungsverfahren durch die Bundesämter - obwohl
der Bunker nicht für Zivilschutzzwecke hergerichtet war.
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Woltmershausen - Woltmershauser
Straße:
Zahlreiche Luftschutzbunker in Bremen wurden in den vergangenen Jahren
bemalt. Ein auffälliges Beispiel für solche Bemalungen ist dieses
Exemplar, welches als "Onkel Dagoberts Geldspeicher" ausgeführt
wurde.
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