Luftschutz in Bremen - Werkluftschutz - Anmerkungen


 LS-Bunker - Eingang 2 

 Einleitung: 
Auf dieser Seite werden von den Bunkern des Werkluftschutzes der Bremer Betriebe einzelne herausgegriffen und näher betrachtet.
Allgemeines über diese Kategorie ist auf dieser Seite zu lesen: Werkluftschutz.

Einen Überblick über das Thema Luftschutz in Bremen bietet die Themenseite.


Die Fotos sind als Vorschaubilder bereitgestellt - zum Vergrößern bitte anklicken
Focke-Wulf
Hemelingen - Winkel-Turm Pfalzburger Straße:
Die genaue Bezeichnung dieses Bunkers lautet "Luftschutz-Turm Bauart Winkel". Der links abgebildete ist der Letzte seiner Art in Bremen. Vom gleichen markanten Typ sind auf dem Focke-Wulf-Werksgelände in Hastedt zwei weitere und beim Focke-Wulf-Stammwerk am Bremer Flughafen vier Exemplare für den Werkluftschutz errichtet worden.
 
Hemelingen - Winkel-Turm Pfalzburger Straße:
Ein weiterer Bunker der gleichen Bauart auf dem Werksgelände. Dieser wurde 1994 abgerissen. Er wies an seiner Spitze einen Durchschlag durch Bombenvolltreffer auf. Durch die ungewöhnliche Bauform sollten Bomben abgeleitet werden. Am 12. Oktober 1944 passierte es aber doch, eine Bombe durchschlug die Bunkerwand.
 
Werft "Bremer Vulkan"
Vegesack - Hochbunker 'Am Werfttor':
Auf dem ehemaligen Werksgelände der Werft "Bremer Vulkan" steht dieser Hochbunker. Er weist eine ungewöhnliche besondere Form mit mehreren Nischen und Erkern auf.
 
Vegesack - Hochbunker 'Am Werfttor':
Auf den ersten Blick ist dieser Bunker nicht mehr als solcher zu erkennen. Das gesamte Gebäude wurde mit weißen Metallplatten verschalt. Dadurch entsteht der Eindruck einer gewöhnlichen Fabrikhalle. Möglicherweise hatte sich jemand am Anblick des vorher betongrauen Bunkers gestört? Nicht weit entfernt stand schließlich das moderne Verwaltungsgebäude der Werft.
 
Vegesack - Luftschutzstollen 'Am Werfttor':
Das linke Foto zeigt den Zugang zu einem Luftschutzstollen auf dem Werftgelände. Der hier vorhandene Hang bot eine gute Voraussetzung um Stollen zu bauen. Vier weitere befanden sich daran anschließend nebeneinander entlang der Straße des rechten Bildes. Von denen ist heute jedoch nichts mehr zu sehen.
 
Reichsbahn
Mitte - Rundbunker Hauptbahnhof:
An der Rückseite des Bremer Hauptbahnhofes steht dieser große Rundbunker. Er kann leicht mit einem seinerzeit üblichen Wasserturm verwechselt werden. In diesem Bereich befanden sich die Betriebsbereiche der Reichsbahn mit Werkstätten. Dementsprechend befanden hier stets auch zahlreiche Bedienstete.
 
Gröpelingen - Hochbunker Rangierbahnhof:
Dieser Luftschutzbunker weist eine ungewöhnliche Form auf. Sein Grundriß ist sechseckig. Hier fanden Kräfte Schutz, die auf dem Rangierbahnhof Bremen-Gröpelingen beschäftigt waren.
Inzwischen kann die Bremer Kletterszene den Bunker für ihre Zwecke verwenden. Informationen darüber sind auch im Internet zu finden:
http://www.der-bunker.net
 
Hemelingen - Hochbunker 'Ausbesserungswerk Sebaldsbrück':
Auf dem Gelände des Eisenbahn-Ausbesserungswerks Bremen-Sebaldsbrück ist nur ein Bunker des Werkluftschutzes zu finden. Für die Nachkriegsverwendung als Röntgengebäude der Materialprüfung sind Fensterdurchbrüche eingesprengt worden, man hat außen nie die Sprengränder geglättet. Des weiteren bemerkenswert: der Bunker trägt noch heute einige Beschriftungen aus Kriegszeiten, siehe die Bilder oben und unten auf dieser Seite.
 
unbekannt

Häfen - kleiner Dombunker Stephanikirchenweide:
Ein ungewöhnlicher kleiner Bunker steht im Hafengebiet von Bremen. Es handelt sich dabei um einen halb erdversenkten Schutzbaum mit der markanten Domform. Im Inneren ist hinter der Schleuse lediglich ein Raum vorhanden.


 Nicht stehen bleiben, weitergehen ! 

Quellenangabe:
- Michael Foedrowitz: Bunkerwelten
- Butterwegge u.a.: Bremen - Friedenshauptstadt oder Rüstungszentrum ?
- Archiv Peter Kurze

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