Das Cuxhavener Fort Thomsen

 Bis 1945: 
In Cuxhaven gab es diverse Forts und Batterien, die teilweise zu unterschiedlichen Zeiten Bestand hatten, um feindlichen Schiffen das Einlaufen in die Elbmündung zu verwehren. Nach Fertigstellung des Nord-Ostseekanals im Jahre 1895 bekam der Schutz dieser Region eine besondere Bedeutung.
Das heute als letztes vollständig erhaltene Fort Kugelbake wird auf einer eigenen Seite beschrieben.
Die Planungen für das Fort Thomsen begannen bereits 1896, es wurde in der Zeit von 1905-08 erbaut. Die Batterie sollte mit schweren weitreichenden Haubitzen das Fort Kugelbake unterstützen. Die Bewaffnung der Anlage bestand aus acht 28 cm Haubitzen L/22. Das Fort selber ist schon kurz nach Ende des 1. Weltkriegs geschleift worden. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Bauten aus der Epoche des III. Reichs. Ein Altlastenbericht schreibt von einem Laboratorium auf dem Grundstück.

 Ab 1945: 
Die Gebäude im Fort Thomsen beherbergen heute Privatwohnungen und den Bauhof der Kurverwaltung, ein Campingplatz schließt südlich an. Die restliche Fläche ist als Vogelschutzgebiet ausgewiesen.

 Zustand: 
In der Anlage des Fort sind einige Gebäude aus der Zeit des III. Reichs vorhanden, teilweise gut erhalten, teilweise Einsturzgefährdet.

 Zugang: 
Das Gelände des ehemaligen Fort Thomsen kann nur auf einer Zuwegung betreten werden, der größte Bereich ist als Privatgrundstück, Bauhof oder Vogelschutzgebiet für den Zutritt gesperrt.

 Hinweis: 
Es ist ein Buch über das Fort Kugelbake erschienen, in dem auch die weiteren Befestigungsanlagen beschrieben werden:
Titel: Marinefestung Fort Kugelbake
Autor: Joachim Pattberg
Verlag: Hardewiek Verlag
ISBN: 3-929337-00-2


10 Pixel = 100 Meter

Die Einfahrt zum Gelände des Fort Thomsen Gebäude aus den dreißiger Jahren
Blick auf den Bauhof am Ostrand der Anlage Zum Wohngebäude umgewandelte Baracke
Betonreste beim Eingangsbereich Erhaltener Erdwall des ursprünglichen Forts

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