Flakschutz für Hamburg auf niedersächsischem Gebiet

Auf dieser Seite werden keine Stellungen und Strukturen auf Hamburger Gebiet vorgestellt - daher hier nur eine, gemessen an der Bedeutung Hamburgs und des dortigen Flakschutzes, vergleichsweise kurze textliche Erläuterung.

 Bis 1945: 
Für die Metropole Hamburg mit ihrem großen Hafen und wichtiger Industrie war naturgemäß ein umfangreicher Flakschutz vorgesehen. Viele Stellungen befanden sich auf niedersächsischem Gebiet, dem Anfluggebiet für Bomberverbände, die aus Richtung Westen kamen.

 Ab 1945: 
Wie bei allen Flak-Stellungen des II. Weltkriegs wurden auch die Befestigungen im Großraum Hamburg in der Nachkriegszeit entmilitarisiert und weitgehend beseitigt. Teilweise blieben Baracken erhalten, die zunächst als Notunterkünfte, später als Wochenendhäuser genutzt wurden.

 Zustand: 
Eine sehr interessante Flak-Stellung ist noch bei Tötensen erkennbar. Dort findet man einige Reste von verschiedenen Baracken und einzelne Geschützstände. Weitere Spuren finden sich bei Mienenbüttel und bei Trelde, dort sind diverse Baracken zu Wochenendhäusern umgewandelt worden.

-#1-  Bilder der 8,8 cm-Stellung bei Tötensen:
Erhaltenes Gebäude Gebäuderuine
Reste der Batterie-Befehlsstelle - Leitstandsbaracke B I

Relativ vollständig erhaltener Geschützstand

Bilder anderer Flakstellungen:

-#2-  Leitstandsbaracke B I der 8,8 cm-Stellung Mienenbüttel -#3-  Reste eine Bunkers bei Trelde, mit einem Wochenendhaus überbaut

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