Bis 1945: Dem Altlastenbericht nach erfolgte 1939 der Baubeginn. An
der Ostgrenze des Grundstückes verläuft die Eisenbahnstrecke
von Langenhagen nach Walsrode. Somit konnte dort ein Gleisanschluß gelegt
werden. Dieser war seinerzeit für den Bau und den laufenden
Betrieb der Anlage unabdingbar. Im südlichen Bereich wurden
mehrer Betriebsgebäude errichtet. Nördlich daran anschließend
entstand ein Lagerbereich. Hier hatte man mehrere erdüberdeckte
Tanks angelegt. Über Luftangriffe auf das Tanklager Eickeloh waren keine
Belege zu finden. So wird der Betrieb bis zum Kriegsende weitgehend
ungestört gelaufen sein. Probleme ergaben sich vermutlich eher
aus den in den letzten Kriegsjahren für Deutschland immer knapper
werdenden Ölbeständen. Ab 1945: Der größere nördliche Bereich ist schließlich
von der Bundeswehr übernommen worden. Das Nachschubkommando
1 des I. Korps aus Münster
hatte hier, unter der örtlichen Bezeichnung Hodenhagen, ein
ortsfestes logistisches Lager eingerichtet. Dieses Korpsdepot 151
bestand aus zwei räumlich getrennten Lagerbezirken. In der Liegenschaft
Hodenhagen, auf der Fläche des ehemaligen Wifo-Tanklagers, wurde
sinnigerweise ein Lagerbereich für Betriebsstoffe angelegt.
Gut 2,5 km nordöstlich abgesetzt ist die Liegenschaft Krelingen
neu entstanden. Sie diente der Einlagerung von Munition in 19 erdüberdeckten
Munitionslagerhäusern. Über die Aufgabe von Korpsdepots
und deren geographische Ausbreitung berichtet eine weitere
Seite. Das Korpsdepot war als solches in Betrieb von 1972 bis 1994. Danach wurde es für einige Jahre noch zu einem Materialaußenlager umgewandelt. Heute wird das gesamte Areal des ehemaligen Wifo-Tanklagers zivil genutzt. Auch die Liegenschaft Krelingen ist inzwischen in Privatbesitz. Zustand: Zugang: Hinweis: |

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| Historische Betriebsgebäude des ehemaligen Wifo-Tanklagers | |
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| Einmannsplitterschutzzelle | Der Zugang zu einem erdüberdeckten Treibstoffbunker |
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| Die Einfahrt zum Korpsdepot 151, Lagerbezirk für Material und Betriebsstoffe | Tor der Liegenschaft Krelingen - Lagerbezirk Munition des KDp 151 |
Quellenangabe:
- Niedersächsisches Umweltministerium: Gefährdungsabschätzung von Rüstungsaltlasten in Niedersachsen
- Korpskommando I. Korps: I. Korps 1956 bis 1995
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