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| Rubrik: Luftabwehr | Translation: |
| Eine aktive Hawk-Stellung | |
| Relikte
des Kalten Krieges: Allgemeine Informationen über den NATO-Luftverteidigungsgürtel in Niedersachsen während des Kalten Krieges sind auf der Themenseite nachzulesen. Die Bilder auf dieser Seite stammen von der niederländischen
Hawk-Stellung der 326 Squadron, 3. GGW. Sie befand sich auf dem Berg
Preußischer Velmerstot, südlich der Stadt Horn-Bad Meinberg
in Nordrhein-Westfalen gelegen. Der Berg ist die höchste Erhebung
des Eggegebirges, seine Gipfelhöhe beträgt 468 m. Die FlaRak-Stellung
war direkt auf dem Gipfel eingerichtet und hatte von daher perfekte
Bedingungen für die Radargeräte. System Hawk: Die Leistungsdaten der ursprünglichen Version, MIM-23 A, waren eine Reichweite von 25 km und maximale Höhe von 13.700 m. Der 584 kg schwere Flugkörper erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 650 m/sec Die Rakete hatte eine Länge von 5,08 m, Durchmesser 0,37 m und Spannweite von 1,19 m. Der Gefechtskopf war mit 54 kg beladen und erzeugte 1.700 Splitter. Es gab im Laufe der bis in die Gegenwart andauernden Nutzungszeit diverse Kampfwertsteigerung, zwischen 1975 und 1978 eine umfassende, das System trägt seitdem auch die Bezeichnung "Improved Hawk". Die Leistungsdaten dieser Version, der MIM-23 B waren deutlich gestiegen. Die Reichweite der Raketen lag nun bei 40 km und die größte Höhe bei 17.700 m. Als Höchstgeschwindigkeit konnte jetzt 900 m/sec erreicht werden. Die Maße des Flugkörpers blieben fast unverändert. Das Gewicht stieg auf 635 kg. Der neue Gefechtskopf trug 75 kg und erzeugte 16.000 Splitter. Das System ist mobil ausgelegt und sollte in Krisenzeiten die ortsfesten
Anlagen verlassen und Feldstellungen beziehen. Im Frieden lagen die
Einheiten jedoch in ausgebauten Einsatzstellungen: Feuerleitung, Radar
und Raketen in einem umzäunten Bereich vereint.
Dazu kommen die Radargeräte:
Schließlich noch Werfer und Ladefahrzeuge im Abschußbereich:
Schließlich ist noch der auf einem weiteren Anhänger befindliche Prüfstand zum Testen der Flugkörper zu erwähnen. |
Blick
aus der Vogelperspektive mit Google Maps: Fotos:
Die folgenden Bilder wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans Jellema
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![]() -#8- Eine typische Abschußplattform. Der Wetterschutz für das Dreifachstartgerät ist hier aufgeklappt. |
Der faltbare Wetterschutz im geschlossenen Zustand |
![]() -#9- Loader zum Umladen vom Transportanhänger auf den Launcher |
![]() -#10- Flugkörper auf Transportanhänger für den Nachschub |
-#10- Pallet beladen mit drei Raketen |
| Quellenangabe: - Archiv Hans Jellema - Karl Anweiler, Rainer Blank: Die Rad - und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr - Wilhelm von Spreckelsen, Wolf-Jochen Vesper: Blazing Skies - Rinus Nederlof: Blazing Skies |
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