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Rubrik: Luftabwehr Translation: English French Spanish Italian Dutch Danish Polish Russian
Die Nike-FlaRak-Stellung Ristedt
 Relikte des Kalten Krieges: 
Grundsätzliches über die Elemente und das Zusammenwirken im NATO-Luftverteidigungsgürtel ist auf der Themenseite nachzulesen.
Über die Entwicklung des FlaRak-Systems Nike sowie dessen Verbände und Stellungen berichtet eine weitere Seite.

Die FlaRak-Stellung, über die auf dieser Seite berichtet wird, lief unter der offiziellen Ortsangabe Ristedt. Für das System Nike mußten stets zwei räumlich getrennte Objekte errichtet werden: Der Feuerleitbereich und der Abschußbereich. Letzterer wurde in diesem Fall 1 km südlich des Ristedter Ortsteils Sörhausen aufgebaut. Der Feuerleitbereich befand sich direkt nördlich von Leerßen, einem Ortsteil von Gessel. Ristedt und Gessel gehören zur Stadt Syke, deren Ortsmitte rund 4 km südöstlich der Stellung liegt.

Der Aufbau des Nike-FlaRak-Gürtels zog sich über viele Jahre hin. Erste permanente Einsatzstellungen wurden bereits 1961 bezogen, die letzten konnten jedoch erst 1973 ihren Betrieb aufnehmen. Zur Überbrückung des langen Zeitraums hatte die Bundesluftwaffe in Niedersachsen auf drei Militärflugplätzen temporäre Stellungen eingerichtet. Die Ristedter Batterie nutzte zuvor ein solches Objekt auf dem ehemaligen Fliegerhorst Delmenhorst-Adelheide. Die Stellung Ristedt war die vorletzte Nike-Stellung in Niedersachsen, die von der Bundeswehr bezogen wurde.
Das Gebiet östlich von Bremen, bis hin zur Grenze nach den Niederlanden, wurde im Nike-FlaRak-Gürtel als Sektor 12 beziffert. Hier sollte die Bundesluftwaffe vier Stellungen aufbauen, betrieben vom Flugabwehrraketenbataillon 24. Ristedt liegt am östlichen Rand dieses Sektors, die Stellung gehörte damit zur "1st Row".

Die Planungen zur Einrichtung der Objekte begannen bereits in der ersten Hälfte der 1960er Jahre. 1964 erfolgten Baugrunduntersuchungen. Für den Feuerleitbereich galt das Gelände um den "Hohen Berg" als gesetzt. Für den Abschußbereich hatte man zunächst eine Fläche nördlich zwischen Ristedt und Melchiorshausen anvisiert. Realisiert wurde er später jedoch über 4 km weiter südlich. Sogar eine Kaserne war am Südwestrand von Syke geplant, der Bau erfolgte jedoch nicht.
Der Prozeß der Anwerbung geeigneter Grundflächen zog sich nun hin. Es stand aber auch noch eine Grundsatzentscheidung der NATO aus. 1966 hatte Frankreich seinen Rückzug aus den Verteidigungsstrukturen der NATO beschlossen. Damit wurden auch deren Nike-Stellungen in Baden-Württemberg geräumt. Einige Zeit überlegte man nun, Teile des FlaRakBtl 24 dorthin zu verlegen. Letztendlich blieb es aber doch bei den ursprünglichen Planungen.
Der Feuerleitbereich wurde an einer sehr gut geeigneten Position gebaut. Unmittelbar auf dem Hohen Berg bot das Gelände mit rund 58 m Höhe beste Fernsicht für die Radargeräte. Der Abschußbereich war dagegen unvorteilhaft positioniert. Da er westlich des Feuerleitbereichs lag, mußten bei einer potentiellen Hauptangriffsrichtung aus dem Osten die Raketen "über die Schulter" gelenkt werden. Dieses bedeutet, daß das Radargerät zur Flugkörpersteuerung ausgerichtet nach Westen ansetzen mußte, um dann im Überflug nach Osten zu schwenken. Der Rechenprozeß dafür war erheblich aufwendiger als bei umgekehrter Anordnung der Bereiche.

Die Stellung Ristedt wurde im Frühjahr 1973 bezugsfertig. Vom 15. bis 19. März verlegte die 4. Batterie des FlaRakBtl 24 von der provisorischen Stellung Adelheide hierher. Unterkunft der Einheit war die Caspari-Kaserne in Delmenhorst-Deichhorst. Das Personal pendelte zwischen Delmenhorst und Syke, rund 25 Straßenkilometer. Die Stellung ist während des Bereitschaftsdienstes im Schichtbetrieb rund um die Uhr mit größerer Mannschaftsstärke besetzt gewesen.

Eine sehr kleine dauerhafte Garnison gab es in Syke-Leerßen auch. Unmittelbar vor dem Tor des Feuerleitbereichs stand das Unterkunftsgebäude des Delta-Teams vom 51st US Army Artillery Detachment (USAAD). Dieses Team bestand aus rund 30 US-Soldaten. Sie hatten die Schlüsselgewalt über die im Abschußbereich vorhandenen Atomsprengköpfe der Nike-Hercules. Die auch als Custodial-Team bezeichnete Truppe nahm offiziell am 1. Januar 1974 ihren Dienst in Ristedt auf.
Zunächst mußten die Voraussetzungen für die Aufnahme der nuklearen Munition geschaffen werden. Für diese Belegung waren die Sicherheitsbestimmungen der NATO sehr streng. Am 10. Oktober 1975 trafen schließlich die als Sondermunition bezeichneten Sprengköpfe im Abschußbereich ein. Entsprechend der Schalter-Bezeichnungen auf dem Launch Control Panel hatte man sie auch als X-Waffen umschrieben. Über die Thematik dieser Atomwaffen in Niedersachsen berichtet eine weitere Seite.

Zeit des Bestehens der Stellung Ristedt ergaben sich immer wieder Änderungen der Systeme und Anlagen, die teilweise auch Veränderungen in der Infrastruktur nach sich zogen. Ein Beispiel dafür ist der Zulauf von Maschinenkanonen 20 mm Zwilling im Dezember 1975, die für die Verteidigung im Nahbereich vorgesehen waren. Für sie mußten in Feuerleit- und Abschußbereich Abstellhallen errichtet werden. Bedeutende Maßnahmen zog ab 1982 das "Long Range Security Program" (LRSP) nach sich, mit dem die Sicherheitsbestimmungen für mit Atomwaffen bestückte Einrichtungen weiter verschärft wurden. Neben den Ausbauten in der Launching Area wurde die Personalstärke der Batterie 1984 auf über 450 Soldaten erhöht.

Zu den einzelnen Teilen der Stellungsbereiche:
Feuerleitbereich / Integrated Fire Control (IFC):
Für den Feuerleitbereich wurde ein gut 4 ha großes Gelände unmittelbar am "Hohen Berg" bei der Ortschaft Leerßen herangezogen. Hier entstanden diverse Bauten und Einrichtungen, die für die Bereitschaft und den Luftabwehrkampf mit dem System Nike erforderlich waren. Aus der IFC hätte der Feuerleitoffizier die im Abschußbereich stehenden Raketen gestartet. Rechner führten dann die Flugkörper zum Ziel. Ein Radar mußte dabei permanent der Nike folgen, zwei andere waren ständig auf das Ziel fixiert.
Die Infrastruktur bestand aus standardisierten Gebäuden und Anlagen, die in den meisten anderen Stellungen in gleicher Form aufzufinden waren. Die Normen für vieles stammten von der US Army.

Herzstück aus technischer Sicht war das Verbindungsgebäude. An diesen Bau über Schleusen angedockt standen die anfangs vier einzelnen Anhänger mit Kabinenaufbau, in denen die Elektronik des Systems installiert war. Die Fahrzeuge waren: Kampfführungsanlage, Radarleitstand, Feuerleitstand und ein Werkstattanhänger. Ein Fernmeldeverbindungswagen befand sich gleich daneben.

Das "Auge" der Stellungen sind die diversen Radargeräte gewesen. Um ungehinderte Rundumsicht zu haben, wurde ein Erdwall aufgeschüttet, mit dem die Stellfläche auf 63 m über Meeresspiegel gebracht wurde. Darauf standen auf befestigten Plattformen fest verzurrt die Anhänger mit den Geräten. In Ristedt waren es von Nord nach Süd: Zielfolgeradar / Target Tracking Radar (TTR), Zielentfernungsradar / Target Ranging Radar (TRR), Rundsuchradar / Low-Power Acquisition Radar (LOPAR) mit 230 km Reichweite und das Raketenführungsradar / Missile Tracking Radar (MTR). Auf einem separaten Podest neben dem Wall stand außerdem noch das IFF/SIF-Gerät zur Freund-/Feind-Identifizierung. Zur Abstimmung der Radargeräte wurde am Westrand des Geländes ein Radarprüfmast aufgestellt.
Im Jahre 1979 ist die Radarausstattung durch die Integration des großen Fixed-HIPAR Rundsuch-Gerätes ergänzt worden. HIPAR steht für High-Power Acquisition Radar. Das Gerät hatte eine Reichweite von 320 km. Dessen über 18 m durchmessende ballonförmige Wetterschutzhülle prägte fortan die Silhouette der IFC. Aus Platzgründen konnte es nicht auf dem Radarwall aufgestellt werden. So wurde ein größerer Sockel errichtet, durch den das HIPAR über den Wall blicken konnte.

Für das Personal stand ein Bereitschaftsgebäude zur Verfügung. Hierin befanden sich Aufenthalts- und Ruheräume sowie eine Kantine. Auch das Wachlokal fand dort Platz. Ein großes Generatorengebäude bot wettergeschützte Unterstellmöglichkeiten für die Stromerzeugungsaggregate. Nach Aufstellen der HIPAR-Technik mußte ein weiteres kleines Generatorengebäude errichtet werden. Für die Versorgung aus dem öffentlichen Stromnetz befand sich eine Transformatorenstation in der Stellung.
Die Anlage wurde komplettiert durch das HIPAR-Elektronik-Gebäude, in dem die Komponenten für das Rundsuchradar abgestellt wurden, eine Halle für zwei 20 mm-Maschinenkanonen zur Nahbereichsverteidigung und ein Schleppdach zur Unterstellung von System-Anhängern. Dazu kamen weitere Einrichtungen wie Richtfunkmast, versenkte Kraftstofftanks, Feuerlöscher-Garage und eine Box für Bereitschaftsmunition.

Abschußbereich / Launching Area (LA):
Der Abschußbereich ist deutlich größer als die IFC, er erstreckt sich über etwa 14 ha. Einen geeigneten Standort für diesen Bereich zu finden war nicht einfach, insbesondere aus folgendem Grund: Die Nike-Raketen sind zweistufig ausgelegt. Die erste Startstufe stürzt nach dem Ausbrennen und der Trennung wieder auf die Erde zurück. Für den Einschlagpunkt wurde eine Booster-Fallzone von 4 km Durchmesser veranschlagt. Hier in Ristedt wären die Raketen so gestartet, daß die Zone südöstlich an die LA anschloß. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß dort sehr wohl auch Wohnbebauung steht. Allerdings ist klar, daß ein Ernstfall unser Land ohnehin vollständig verwüstet hätte.

Im vorderen, östlichen Teil der LA standen das Bereitschaftsgebäude und eine Halle für vier 20 mm-Maschinenkanonen. Gleich anschließend folgte der Bereich für die technische Betreuung der Raketen, die Assembly Area. Hier wurden das Raketenmontagegebäude und ein Generatorengebäude errichtet. Dazu kam die Lenkgeschoß-Montagehalle, sie war mit Erdwällen zum Explosionsschutz abgeschirmt.

Für die Raketen gab es, wie in allen deutschen Stellungen üblich, drei Abschuß-Sektionen. In Ristedt sind diese aufgeteilt worden. Die südlichen Sektionen Alpha und Bravo befanden sich in der separat abgezäunten und besonders gesicherten Secure Area. Der Zugang hierzu konnte nur durch eine weitere Torkontrolle erfolgen, die mit US-Soldaten des Custodial-Teams besetzt war. In diesen beiden Sektionen waren neben den konventionellen auch Atomsprengköpfe auf den Raketen montiert. Die nördliche Sektion Charlie war dagegen ausschließlich mit konventionellen Sprengköpfen ausgestattet, sie lag außerhalb der Secure Area.
Die drei Sektionen waren nach dem gleichen Schema aufgebaut. Eine große Lenkgeschoß-Lagerhalle diente zur geschützten Aufbewahrung der fertig montierten Nike-Hercules-Flugkörper. Maximal 10 Raketen hätten darin Platz gehabt. Voll ausgenutzt wurde das im Regelfall an keinem Ort. Die Basisbeladung für eine deutsche Batterie betrug ca. 25 Flugkörper, aufgeteilt auf die drei Sektionen.
Vor der Halle befand sich eine Betonfläche, auf der drei Abschußgestelle standen. Zum Herstellen der Feuerbereitschaft wurden die Raketen in liegender Position auf Laufschienen per Hand aus der Halle geschoben und auf dem Launcher zum Starten fast senkrecht aufgerichtet. Die Freifläche war durch Erdwälle eingefaßt. Diese dienten vor allem dem Schutz der Umgebung beim Zünden der Triebwerke.
In einem der seitlichen Erdwälle war der Launch-Bunker integriert. Hierin stand der Launching Section Selector, mit dem die Flugkörper technisch startklar gemacht wurden. Bis zum Abfeuern verblieb das Personal in der Sektion und fand in dem Bunker Schutz. Im Bereich hinter dem Wall stand ein Gebäude für die Stromversorgung und Beheizung der Halle.

Die Secure Area war separat abgezäunt. Deren Einlaßkontrolle führte das US-Personal durch. Am Zaun standen in der ersten Zeit in den Ecken fünf hölzerne Wachtürme. Anfang der 1980er Jahre wurden die Bestimmungen mit dem LRSP verschärft. Dieses zog nach sich, daß ein neues Wachgebäude errichtet werden mußte. Es war in massiver Betonbauweise ausgeführt, gasdicht abgeschottet und klimatisiert. Die hölzernen Türme wurden durch zwei stählerne ersetzt. Auch die Zäune hatte man modernisiert, sie bekamen Bewegungsmelder und Blendscheinwerfer. Im November 1984 konnten die neuen Sicherheitseinrichtungen vollendet werden.

In den 1980er Jahren neigte sich die Nike-Ära langsam dem Ende zu. In der Chronik des FlaRakBtl 24 häuften sich in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts "letzte Ereignisse". Die Denuklearisierung des Systems war bereits vor einiger Zeit beschlossen worden. Im Juni 1987 fand die letzte Sicherheitsinspektion für Atomwaffen statt, die "Nuclear Weapon Technical Inspection" (NWTI). Der Abzug der zu dem Zeitpunkt zehn vorhandenen nuklearen Sprengköpfe erfolgte am 24. Mai des nächsten Jahres. Die 4./24 war die letzte Einheit des Bataillons, die denuklearisiert worden ist. Damit konnte nun auch die Anwesenheit des US-Teams beendet werden. Im Juni 1988 fand deren Verabschiedung statt.

Im April 1988 war die 4. Batterie zum letzten Mal für ein Jahresschießen auf dem NATO-Raketenschießplatz NAMFI auf Kreta. Am 30. Juni 1989 löste man das Bataillon aus dem Luftverteidigungsauftrag heraus. Die Umrüstung auf das Nachfolgesystem Patriot stand nun unmittelbar bevor. Im September 1989 ist die 4./FlaRakBtl 24 aufgelöst worden. Das in Ristedt vorhandene komplette System Nike wurde demontiert und an den NATO-Partner Türkei übergeben, welcher die Nike weiterhin nutzen wollte.
Aus dem aufgelösten FlaRak-Bataillon 24 formte die Bundesluftwaffe sogleich das FlaRak-Geschwader 24. Es war zunächst weiterhin in der Delmenhorster Caspari-Kaserne beheimatet. Die Batterien des Verbandes übernahmen nun das neue FlaRak-System Patriot. Bis Ende 1993 verlegten die einzelnen Einheiten nach und nach auf den Fliegerhorst Oldenburg.

Die Stellung Ristedt wurde nach dem Abzug der Nike noch einige Zeit für Übungen mit dem voll mobilen System Patriot genutzt, hauptsächlich durch die 5. und 6. Staffel des FlaRakG 25. Zu Veränderungen an der Infrastruktur kam es dafür jedoch nicht mehr. Ristedt ist im Jahre 1994 endgültig aufgegeben worden.
Sowohl die IFC als auch die LA sind später in landwirtschaftliche Nutzung übergegangen. Ein Teil des Feuerleitbereichs mit dem Radarwall wurde im Jahre 2005 aus der Umzäunung herausgenommen. Hier entstand ein neues öffentliches Freizeitgelände. Auf dem Wall errichtete die Stadt Syke 2010 einen 13 m hohen Aussichtsturm. Dieser bietet neben hervorragender Fernsicht bis nach Bremen auch einen interessanten Überblick über den Feuerleitbereich.

 Zustand: 
Im Feuerleitbereich und im Abschußbereich ist von der ursprünglichen Infrastruktur noch recht viel erhalten. Durch Nachnutzungen ergaben sich aber einige Veränderungen.

 Zugang: 
Teile der früheren IFC sind heute von der Umzäunung ausgeklammert und frei zugänglich. Der Restbereich der IFC und die gesamte LA dürfen nicht betreten werden.

 Hinweis: 
Über die Flugabwehrraketentruppe der Bundesluftwaffe ist ein interessantes Buch erschienen:
Titel: Blazing Skies
Autoren: Wilhelm von Spreckelsen, Wolf-Jochen Vesper
Verlag: Isensee Verlag, Oldenburg
ISBN: 3-89995-054-2

Blick aus der Vogelperspektive mit Google Maps:
IFC:

Google Maps

LA:
Google Maps


Fotos:
Feuerleitbereich / Integrated Fire Control:

IFC
Die Zufahrt zum Feuerleitbereich, das frühere Tor wurde inzwischen abgebaut.

Bereitschaftsgebäude
Links hinter dem ehemaligen Tor das Bereitschaftsgebäude

Innen
Blick ins Innere

Wappen
Das Wappen der "Delta-Tigers"

Verbindungsgebäude
Herzstück der IFC war das Verbindungsgebäude

Verbindungsgebäude
Aus dieser Perspektive sind die vier Stellplätze und zwei Blitzschutzmasten am Verbindungsgebäude zu erkennen

Radarwall
Auffahrt zum Radarwall

Standplatz
Im Vordergrund der Standplatz des Zielentfernungsradars, im Hintergrund Standplatz des Zielfolgeradars.

Sockel
Auf diesem Sockel wurde das IFF/SIF-Gerät zur Freund-/Feind-Erkennung abgestellt

Betonsockel
Vom Fixed-HIPAR-Antennenturm sind nur noch die Betonsockel erhalten

HIPAR-Elektronik-Gebäude
Das HIPAR-Elektronik-Gebäude für die Unterstellung der Systemgeräte des großen Radargerätes wurde inzwischen abgerissen

Innen
Das Innere des Bauwerks

Generatorengebäude
Das große Generatorengebäude zur Unterstellung der Stromerzeugungsaggregate

"Gefangenen-Sammelpunkt"
Interessantes Detail am Generatorengebäude: Wegweiser zum "Gefangenen-Sammelpunkt".

Generatorengebäude
Das kleine Generatorengebäude versorgte die HIPAR-Komponenten

Kraftstofftank
Einer der Kraftstofftanks für die diversen Generatoren in der IFC

Trafostation
Die Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz wurde über diese Trafostation gestellt

Halle
Eine Halle zur Unterstellung von zwei 20 mm-Maschinenkanonen für die Nahbereichsverteidigung

Freifläche
Auf dieser Freifläche am Westrand des Geländes stand früher der Radarprüfmast

Abschußbereich / Launching Area:

LA
Das Tor zum Abschußbereich

Bereitschaftsgebäude
Auch in der LA steht ein großes Bereitschaftsgebäude

Halle
Ebenfalls ist hier eine Halle zur Unterstellung der 20 mm-Maschinenkanonen zu finden. In der LA gab es vier MK.

Raketenmontagegebäude
Im Raketenmontagegebäude / Missile Assembly Building wurden die Flugkörper zusammengesetzt und gewartet

Lenkgeschoß-Montagehalle
Die Lenkgeschoß-Montagehalle / Warhead Building für die Wartung der Sprengköpfe

Generatorengebäude
Das Generatorengebäude für den technischen Bereich

Sektion Charlie
Erdwälle schirmten die Sektionen ab, hier die nur konventionell bestückte Sektion Charlie.

Schutzbunker
Im Erdwall der Sektion ein Schutzbunker zur Unterbringung des Launching Section Selector
Schuppen
Jede Sektion verfügte über einen eigenen Schuppen für Generatoren und Heizung
Sektion Alpha
Die Lenkgeschoß-Lagerhalle der Sektion Alpha
Sektion Bravo
Hier die Lagerhalle der Sektion Bravo. Alpha und Bravo waren bis 1988 mit Atomwaffen bestückt.
Guardhouse
Das alte Guard Building des US-Custodial-Teams vor dem Tor zur Secure Area
Wachgebäude
Ab 1984 waren die Einlaßkontrolle und das Wachpersonal in diesem massiven Gebäude untergebracht
Schleuse
Rechts vom Gebäude die Schleuse zur Secure Area
Schleusenbereich
Ein näherer Blick auf den Schleusenbereich
Stahlturm
Zwei Stahltürme wurden in den 1980er Jahren mit dem LRSP errichtet
Doppelzaun
Ein Doppelzaun mit Blendscheinwerfern sicherte die Secure Area
USA Unterkunft des USAAD-Teams:
Unterkunft
Die Unterkunft des Delta-Team/51st USAAD lag unmittelbar vor dem Tor der IFC
Fahrzeugtor
Blick vom Süden auf das Fahrzeugtor
Personentor
Hier das Personentor
Schuppen
Ein Feldhaus ergänzte die "Miniatur-Kaserne"

Karte
Maßstab

IFC
Blick vom heutigen Aussichtsturm auf den Feuerleitbereich. In der Mitte das Verbindungsgebäude.

LA
Ein Blick auf den Abschußbereich. Im Vordergrund Sektion Bravo.

Quellenangabe:
- Wilhelm von Spreckelsen, Wolf-Jochen Vesper: Blazing Skies
- Rinus Nederlof: Blazing Skies
- Karl-Anweiler: Fahrzeugtypenkatalog der Bundeswehr - Nike-Ajax / Nike-Hercules
- R. Goerigk: http://www.nikesystem.de/Pages/Deutschland/d_Syke/d_nike_syke.htm
- Chronik des Flugabwehrraketenbataillon 24 / Flugabwehrraketengruppe 24
- The Nike Historical Society: http://www.nikemissile.org
- Ed Thelen: http://www.ed-thelen.org
- Stephan Neitzel / Systemtechnik Weser-Ems
 
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