Die Standortschießanlage Sahlenburg

 Bis 1945: 
Die Erbauung der ursprünglichen Standortschießanlage dürfte vor 1945 stattgefunden haben. Am Nordrand des Schießplatzes Altenwalde gelegen, stand sie dort übenden Truppen für Ausbildung und Training des Scharfschießens mit Handfeuerwaffen zur Verfügung. Genauere Daten über die Vorkriegszeit liegen mir leider nicht vor. Insgesamt sind drei 25m-Bahnen, hauptsächlich für Pistole und Maschinenpistole, und zwei 300m-Bahnen, hauptsächlich für Gewehr und Maschinengewehr, vorhanden.

 Ab 1945: 
Nach Wiederinbetriebnahme eines Teiles des früheren Schießplatzes Altenwalde als Truppenübungsplatz der Bundeswehr, Ende der 50er Jahre, stand die Schießanlage Sahlenburg den Truppen des Standortes Altenwalde und den übenden Truppen wieder zur Verfügung. Das Objekt lag nun aber in einiger Entfernung zum TrÜbPl außerhalb der neuen Grenzen. Ende der 1980 Jahre nahm die Bundeswehr im Südbereich des TrÜbPl Altenwalde eine moderne StoSchießAnl in Betrieb, die Anlage in Sahlenburg wurde im Gegenzug außer Betrieb gesetzt.
Die Bahnen präsentieren sich heute in einem Zustand der den frühen Sicherheitsbestimmungen der Bundeswehr für solche Anlagen entspricht. Zum Schutz der Umgebung sind im Zielbereich als Kugelfang gestaffelte Betonwände errichtet worden.

 Zustand: 
Im Jahre 2002 sind die Schießbahnen vollständig abgerissen worden.

 Zugang: 
Der Bereich der früheren Standortschießanlage ist frei begehbar, Privatgrundstücke ausgenommen.


10 Pixel = 100 Meter

Eine der drei 25m-Bahnen Blick über die östliche 300m-Bahn, im Hintergrund die Betonbauten des Kugelfangs
Der Zielbereich mit dem Kugelfang Die Betonwände sind durch unzählige Einschläge gezeichnet
Sandaufwurf als letzter Kugelfang, die Stahlarmierung der Wand ist ebenfalls mit zahlreichen Einschlägen versehen Zwischen den Bahnen die Anzeigerdeckung

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