Bis 1945:
Der Flugplatz Varrelbusch ist 1939 als Feldflugplatz angelegt worden.
Im Jahre 1942 richtete man ihn als Einsatzhafen mit zunächst einer
befestigten Startbahn ein. Ab 1944 war eine zweite befestigte Bahn im
Bau. Im letzten Kriegsjahr kam es zu schweren Bombardierungen der Anlage.
Während des Krieges waren hauptsächlich Kampfverbände
mit Heinkel He 111 und Junkers Ju 88-Bombern stationiert. 1945 sind
Jagdverbände mit Focke-Wulf Fw 190-Jägern dokumentiert.
Ab 1945:
Der Einsatzhafen wurde bis 1951 entmilitarisiert, die befestigten Startbahnen
sind abgerissen worden. Die Bundeswehr übernahm nach ihrer Aufstellung
das Flugfeld als Standortübungsplatz. Wegen der örtlichen
Gegebenheiten wird der StoÜbPl öfter von Fallschirm- und Luftlandeeinheiten
genutzt. Am Nordrand wurde eine Flugabwehr-Raketenstellung
mit Feuerleitbereich und räumlich getrennter Abschußstellung
errichtet. Teile des Flugfeldes nutzt ein ziviler Luftsportverein für
seinen Flugbetrieb.
Zustand:
Nur sehr wenige Einrichtungen des Einsatzhafen sind heute noch erkennbar.
Im Nordbereich zeugen einige Erdwälle von früheren Splitterschutzboxen.
Im südlichen Teil stehen einige Gebäude, die früher durch
die Luftwaffe genutzt wurden. Das Flugfeld selber ist dagegen noch sehr
gut als solches zu erkennen.
Zugang:
Der Standortübungsplatz ist außerhalb von Übungszeiten
frei begehbar.
Hinweis:
Es gibt eine Website über die FlaRakStellung:
http://www.nikesystem.de/Pages/Deutschland/d_nike_varrelbusch.htm 
Für alle Flugplätze gilt:
Über die Flughäfen der Luftwaffe ist ein Buch mit zahlreichen
zeitgenössischen Standort-Skizzen erschienen:
Titel: Fliegerhorste
Autoren: Karl Ries und Wolfgang Dierich
Verlag: Motorbuch
ISBN: 3-613-01486-6
In diesem Buch ist vom Flugplatz Varrelbusch eine Skizze enthalten!