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| Rubrik: Tanklager | Translation: |
| Das Lufttanklager 2/VI Preußisch Oldendorf | |
| Bis
1945: Allgemeines über die Aufgabe von Tanklagern der Luftwaffe ist auf der Seite über das Lufttanklager Ehmen nachzulesen. Die Stadt Preußisch Oldendorf liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das hier vorgestellte Depot befindet sich auf der Grenze zu Niedersachsen. Der Grenzverlauf wird angepaßt, damit befindet sich künftig die gesamte Liegenschaft in Nordrhein-Westfalen, doch dazu weiter unten mehr. Der Baubeginn für das Lufttanklager Preußisch Oldendorf
erfolgte Ende der 1930er Jahre. Westlich des Ortes wurde ein knapp
40 ha umfassendes Gelände angekauft. Das Gebiet liegt am Hang
des Höhenzuges Egge. Am Nordrand des Areals wurde der Wirtschaftsbereich
errichtet. Hier hinter dem Haupttor standen Verwaltungs- und Sozialgebäude.
Am Südrand lag der Betriebsbereich. Dort waren Lagergebäude
und die Umschlaganlage für Kesselwaggons angesiedelt. Zwischen
diesen Bereichen standen die Behältergruppen mit den erdversenkten
Treibstofftanks. Mindestens zwei, evtl. drei solcher Gruppen waren
vorhanden. Die Betriebsaufnahme der Anlage soll erst nach Beginn des II. Weltkrieges stattgefunden haben. Bis zum Ende des Krieges kam es zu keinen Zerstörungen durch alliierte Bomber oder die abziehende Wehrmacht. So besetzt die Britische Armee im April 1945 eine intakte Anlage. Ab 1945: Nach Aufstellung der Bundeswehr entschloß sich diese, die Liegenschaft
wieder in eine militärische Nutzung zu überführen. Anfang
der 1960er Jahre wurde das Gelände für die neue Aufgabe hergerichtet.
Im nördlichen und mittleren Bereich wurde das Korpsdepot 155 aufgebaut.
Es unterstand dem Nachschubkommando 1 in Rheine (NRW). Seine Hauptaufgabe
war die Bevorratung von Treibstoffen. Allerdings wurde dafür nicht
auf die alte Infrastruktur zurückgegriffen. Die früheren
Treibstoffbehälter waren ohnehin sämtlich zerstört worden.
In Korpsdepots war die Lagerung von Treibstoffen in verlegbaren Stahltanks üblich.
Zur geschützten Unterstellung dieser Behälter wurden offene
Hallen errichtet. Der Boden dieser Bauten wurde abgesenkt ausgeführt,
um auslaufende Treibstoffe auffangen zu können. Nach Ende des Kalten Krieges entfiel in den 1990er Jahren der Bedarf
der Bundeswehr an dem Standort. 1998 ist der Mob-Stützpunkt geschlossen
worden, ein Jahr später folgte die endgültige Aufgabe des
gesamten Standortes. Danach bemühte sich die Stadt Preußisch
Oldendorf darum, das Gelände als Gewerbegebiet nutzen zu können.
Dieses zog sich über mehrere Jahre hin. Zustand: Das Gelände des ehemaligen Lufttanklagers ist nicht zugänglich. |
Blick
aus der Vogelperspektive mit Google Maps: Fotos:
Ölhafen Getmold:
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| Violett: die heutige Landesgrenze Niedersachsen/Nordrhein-Westfalen - vor der Gebietsanpassung ![]() |
| Quellenangabe: - Niedersächsisches Umweltministerium: Gefährdungsabschätzung von Rüstungsaltlasten in Niedersachsen - Bundeswehr: 25 Jahre 7. (Westfälische) Panzerdivision |
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