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| Rubrik: Luftabwehr | Translation: |
| Die Hawk-FlaRak-Stellung Ebersdorf | |
| Relikte
des Kalten Krieges: Grundsätzliches über die Elemente und das Zusammenwirken im NATO-Luftverteidigungsgürtel ist auf der Themenseite nachzulesen. Über die Verbände und Stellungen des FlaRak-Systems Hawk sowie die Entwicklung dieser Waffe berichtet eine weitere Seite. Die grundlegende Aufteilung einer Hawk-Stellung ist auf der Seite über die Stellung Lichtenmoor nachzulesen. Da einige historische Bilder aus der aktiven Zeit beigesteuert wurden, kann auf dieser Seite ein Blick auf eine deutsche Stellung geworfen werden, welche die Anlage in Betrieb zeigen. Vergleiche zur Ausstattung niederländischer Hawk-Stellungen sind über die Seite aktive Stellung möglich. Die FlaRak-Stellung Ebersdorf lag rund 2 km südlich der namensgebenden
Ortschaft. Der nächstgelegene größere Ort ist Bremervörde,
gut 6 km südöstlich der Stellung. Bereits ab Anfang der 1960er Jahre wurden geeignete Standorte zum
Aufbau von Einsatzstellungen für das System Hawk erkundet. Im
Gebiet westlich von Bremervörde sollte eine Anlage für die
1. Batterie des FlaRakBtl 36 entstehen, sie lag am östlichen Rand
des Luftverteidigungs-Sektors 63. Eine für den Radar-Horizont
gut geeignete Stelle wäre der 37 m hohe Ackerberg bei Oerel gewesen.
Dort ließ sich das Vorhaben jedoch nicht realisieren. Stattdessen
wurde der gut 2 km nördlich gelegene Stallberg ausgewählt.
Da dieser nur rund 30 m aufwies, und weitere größere Erhöhungen
in der Umgebung den Horizont einschränkten, mußten die Radargeräte
auf Türme gesetzt werden. Im Jahre 1968 begannen hier die Arbeiten
zum Aufbau einer permanenten Stellung. Für die fünf Radargeräte der Batterie sind Türme in Stahlbauweise aufgestellt worden. Vorhanden waren:
Vier der Türme besaßen eine Höhe von 15 m. Nur der
Turm des HPIR der Section Alpha war kleiner, er maß 12,5 m. Bis zu Ende des Kalten Krieges änderte sich an Funktion der Anlage
und Stationierung der Einheit nichts mehr. Mit dem Wegfall der Bedrohung
aus dem Osten entfiel auch die Notwendigkeit für den Dauerbetrieb
der Einrichtung. Ab 1992 ist Ebersdorf von der 1./36 als Friedensausbildungsstellung
(FAUST) genutzt worden. Während in den 1990er Jahren für
viele Hawk-Batterien das Aus kam, hielt sich die 1./36 noch bis ins
Jahr 2002. Dann wurde auch diese Batterie, zusammen mit dem Bataillon,
aufgelöst. Die Stellung Ebersdorf ist am 28. März 2002 geschlossen
worden. Zustand: Zugang: Hinweis: Über die Flugabwehrraketentruppe der Bundesluftwaffe ist ein
interessantes Buch erschienen: |
Blick
aus der Vogelperspektive mit Google Maps: Fotos:
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![]() Das Windwerk bewegte die Aufzug-Plattform |
![]() An der Außenseite des Turmes ein kleiner handbetriebener Aufzug für leichte Lasten |
![]() Die fünf Türme: HPIR B - CWAR - HPIR A - ROR - PAR. |
![]() Detail des Turmes vom Zielverfolgungsradar der Section Alpha HIPR A, 12,5 m hoch. |
![]() Das Freund-Feind-Kenngerät konnte auf dieser Plattform um einige Meter angehoben werden |
![]() Abstellhalle für Generatoren der Section Alpha |
![]() Raketenlagerplatz der Section Bravo |
![]() Ein Schutzraum in der Section Alpha |
![]() Bedienungsleitstand der Section Bravo |
![]() Die Abschußplattform Bravo 1. Der Wetterschutz ist nach hinten abgeklappt. |
![]() Der Verlauf der Kabelschächte zu den Abschußplattformen ist zu erkennen |
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| Historische Bilder aus den 1980er Jahren, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von D. Greifzu: | ||||
![]() Der Zaun der Stellung, im Vordergrund Scheinwerfer |
![]() Das Sozialgebäude mit Kantine |
![]() Die fünf Radartürme der Stellung, plus IFF-Podest. Von links nach rechts: HIPR A - IFF - CWAR - PAR - HIPR B - ROR. |
![]() Links HIPR B, das Radar senkrecht in den Himmel geschwenkt. Rechts ROR mit Wetterschutzhaube. |
![]() ROR - IFF - HPIR A- CWAR |
![]() Der Kabelschacht führt zum Bedienungsleitstand der Section Bravo |
![]() Im Inneren der Leitstandes |
![]() Feuerstellung Bravo 2, das Startgerät ist mit der Wetterschutzhaube abgedeckt. |
![]() Das Startgerät Bravo 2 einsatzbereit |
![]() Arbeiten am Dreifachstartgerät |
![]() Raketenlagerplatz der Section Bravo mit Hawk-Flugkörpern auf Transportanhängern |
![]() In dieser Box lagern Flugkörper in Transportcontainern |
![]() Blick auf einen Transportcontainer |
![]() Transportanhänger |
![]() Der Loader diente zum Umladen vom Transportanhänger auf das Dreifachstartgerät |
![]() Loader |
![]() Heranfahren an das Startgerät |
![]() Beladen des Startgerätes |
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| Quellenangabe: - Wilhelm von Spreckelsen, Wolf-Jochen Vesper: Blazing Skies - E. Pütting - D. Greifzu |
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