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| Rubrik: Flugplätze | Translation: |
| Der Feldflugplatz Drope | |
| Bis
1945: An der Landstraße von Lengerich nach Bawinkel wurde noch vor Beginn des II. Weltkrieges ein Feldflugplatz angelegt. Das Gelände befindet sich rund 2 km nordwestlich des namensgebenden Dorfes Drope. Die Liegenschaft wurde teilweise auch nach dem nächstgrößeren Ort als Flugplatz Gersten bezeichnet. Das Areal umfaßte etwa 800 x 700 m Grundfläche. Für die Flugleitung ist am südlichen Rand des Flugfeldes ein massives Gebäude errichtet worden. Als Flugfeld genügte die feste Grasnarbe. Die weiteren Einrichtungen sind mit einfachen Mittel gebaut worden. In der ersten Phase des Krieges haben verschiedentlich Staffeln aus
dem Flugplatz-Dreieck Achmer/Hesepe/Vörden das
Droper Flugfeld zur Auflockerung der Verbände angeflogen. Während
des Krieges sollen Flugzeugattrappen der Junkers Ju 52 zur Ablenkung
einfliegender alliierter Verbände auf der Anlage gestanden haben. Ab 1945: Nach Ende dieser militärischen Nutzung ging die Fläche wieder in eine landwirtschaftliche Nutzung über. Das Gebäude der Flugleitung wurde fortan als ziviles Wohnhaus genutzt. Es wich erst vor wenigen Jahren einem Neubau. Eine neue recht kleine militärische Liegenschaft wurde am Rande
des ehemaligen Flugfeldes während des Kalten Krieges von der Bundeswehr
errichtet. Sie baute hier den Mobilmachungsstützpunkt Gersten-Drope
für Geräteeinheiten auf. Zwei massive Lagerhäuser und
zwei Stahlblech-Hallen genügten für die Aufgabe. Belegt ist,
daß darin die Reservelazarettgruppe 7218 (GE) stationiert war.
Vermutlich gab es weitere Nutzer, darüber liegen derzeit allerdings
keine Daten vor. Zustand: Die Fläche des ehemaligen Flugplatzes ist weitgehend zugänglich, ausgenommen natürlich die diversen Privatgrundstücke. |
Blick
aus der Vogelperspektive mit Google Maps: Fotos:
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| Quellenangabe: - Niedersächsisches Umweltministerium: Gefährdungsabschätzung von Rüstungsaltlasten in Niedersachsen - Karl Ries, Wolfgang Dierich: Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe - Archiv N. Giese - Michael Holm: http://www.ww2.dk |
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