Bis 1945: Mit Beginn der Luftangriffe auf die Stadt wurde ab Mitte 1940
der Bau von Luftschutzanlagen für die Zivilbevölkerung
vorangetrieben. Auch die stärksten Bunker waren aber der fortschreitenden Waffenentwicklung nicht gewachsen. So kam es bei Bombenvolltreffern zu Durchschlägen der Bunkerdecken und -wände mit zahlreichen Toten und Verletzten. Immerhin boten diese Luftschutzanlagen aber einigen Schutz. Am Ende des Krieges waren insbesondere in den Stadtteilen des Bremer Westens, nahe der Häfen, die Bunker nahezu die einzigen weitgehend intakten Gebäude auf etlichen Hektar Fläche! Das Thema wird auf diversen weiteren Seiten näher betrachtet:
Die in diesem Zusammenhang ebenfalls wichtige Flugabwehr wird auf einer separaten Seite vorgestellt. Ab 1945: Direkt nach Kriegsende sollten, nach den ursprünglichen
Auflagen der alliierten Besatzungstruppen, alle Luftschutzanlagen
gesprengt werden. Dazu kam es hier jedoch nicht, die Mehrzahl der "bombensicheren" Bunkeranlagen
ist bis in die heutige Zeit erhalten geblieben. Die leichteren Sonderbauten
konnten dagegen im Laufe der Jahre überwiegend recht problemlos
beseitigt werden. Nichtsdestotrotz sind im Stadtbild der Gegenwart noch diverse
Spuren des Luftkrieges zu finden. Meistens handelt es sich dabei
um Häuser, die aus den verschiedensten Gründe nicht im
ursprünglichen Umfang wieder aufgebaut wurden. Hinweis: In diesem Buch wird eindrucksvoll der Luftkrieg in Bremen
gezeigt: |
Die Spuren des Luftkrieges im heutigen Stadtbild |
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| Eines der großen Gräberfelder mit Luftkriegstoten auf dem Friedhof in Bremen-Osterholz | |
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| Im Stadtbild sind immer noch Häuser
zu finden, die nach den Bombardierungen nicht wieder vollständig hergestellt
wurden. Hier zwei Beispiele aus dem Stadtteil Schwachhausen |
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| Bei der Bombenräumung durch die Bremer Polizei muß immer
wieder ein großer Aufwand betrieben werden. Hier sieht man schwere Erdarbeiten im Stadtteil Hemelingen. Entlang der Eisenbahnstrecken sind mehrere Bildgänger gefunden wurden. Einer steckte tief im Bahndamm unter den vielbefahrenen Gleisen der Strecke nach Osnabrück. |
Quellenangabe:
- Georg Schmidt: Bremen im Bombenkrieg 1940-1945
- Michael Foedrowitz: Bunkerwelten
- Herbert Schwarzwälder: Bremen und Nordwestdeutschland am Kriegsende 1945
- Herbert Schwarzwälder: Geschichte der Freien Hansestadt Bremen - Band 4
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