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Rubrik: Verbände Translation: English French Spanish Italian Dutch Danish Polish Russian
NATO-Manöver in Niedersachsen
 Relikte des Kalten Krieges: 
Allgemeine Informationen über die während des Kalten Krieges in Niedersachsen stationierten Heerestruppen sind auf der Seite Landstreitkräfte in Niedersachsen zu finden.
Auf dieser Seite soll über die Manöver der Großverbände berichtet werden, welche in den Jahrzehnten der Ost-West-Konfrontation in großer Anzahl durchgeführt worden sind. Während die Ausbildung bis zur Bataillons-Ebene auf den größeren Truppenübungsplätzen stattfinden konnte, war es nötig das Zusammenwirken der Kräfte beim Einsatz von Großverbänden bis hinauf zur Korpsebene, in freilaufenden Übungen außerhalb dieser Plätze zu trainieren.
Große Manöver zeigten den Einsatz zehntausender Soldaten auf einer Fläche, die mehrere tausend Quadratkilometer umfassen konnte.

Für die Allgemeinheit wurde die während des Kalten Krieges große Anzahl, an im Lande stationierter Streitkräfte vor allem während der Manöver ersichtlich. Aus heutiger Perspektive ist es kaum noch vorstellbar, daß Massen an Militär durch die zivile Landschaft rollten. Größere Städte wurden von den Übungen meist gemieden, ansonsten fanden Bewegungen in allen Gebieten statt.
Die Bevölkerung hatte mit allerlei Einschränkungen zu rechnen. Es gab Lärmbelästigungen durch Land- und Luftfahrzeuge, sowie beim Abfeuern von Manövermunition. Auch nachts sind viele Truppenbewegungen und Gefechte durchgeführt worden. Stets ergaben sich durch den Übungsbetrieb etliche Manöverschäden an Straßen, Feldern und Wäldern.

Für die Durchführung von großen Manövern waren Kommandobehörden, wie Korps- oder Divisionsstäbe, teilweise auch Brigadestäbe verantwortlich. Als ausführende Kräfte sind meistens auch Verbände eingesetzt worden, die diesen Stäben nicht unterstanden. Außerdem bot sich hier eine gute Gelegenheit, die Truppen verschiedener Nationen zusammen trainieren zu lassen. So waren in die meisten Übungen Verbände von NATO-Partnern aktiv eingebunden.
Die folgende Auflistung zeigt die vom I. Korps der Bundeswehr verantwortlich durchgeführten großen Gefechtsübungen:

  • „Marathon“ - 9.-11. November 1962
  • „Hermelin II“ - 6.-10. November 1967
  • „Großer Bär“ - 6.-10. September 1976
  • „Harte Faust“ - 17.-21. September 1979
  • „Starke Wehr“ - 10.-17. September 1982
  • „Trutzige Sachsen“ - 12.-20. September 1985
  • „Offenes Visier“ - 12.-19. September 1989

Dazu kamen weitere Manöver der unterstellten Divisionen, hier beispielhaft von der 11. Panzergrenadierdivision aus Oldenburg:

  • „Friesensturm“ - November 1961
  • „Wittekind 68“ - 8.-14. September 1968
  • „Graue Maus“ - 11.-13. September 1969
  • „Weiße Möwe“ - 16.-18. Mai 1971
  • „Langer Treck 74“ - 3.-4. Mai 1974
  • „Brauner Bär“ - 6.-8. Dezember 1974
  • „Starke Festung“ - 9.-11. Mai 1975
  • „Weiße Birke 3/78“ - 1978

Natürlich führten auch die anderen Divisionen des I. Korps weitere Übungen durch. Schließlich kam eine große Anzahl der von den NATO-Partnern Großbritannien, Niederlande und Belgien sowie USA veranstalteten „Field Training Exercises“ (FTX) dazu.
Nachfolgend eine Auswahl von Manövern der NATO-Partner, die in den 1980er Jahren in Niedersachsen durchgeführt worden sind:

  • Großbritannien Großbritannien:
    • „Spearpoint“ - 14.-26. September 1980
    • „Lionheart“ - 3.-28. September 1984
    • „Eternal Triangle“ - 20. Oktober - 7. November 1986
    • „Iron Hammer“ - 1.-27. November 1988
    • „Key Flight“ - 10.-29. September 1989
       
  • Niederlande Niederlande:
    • „Free Lion“ - 16.-23. September 1988
       
  • Belgien Belgien:
    • „Crossed Swords“ - 8.-19. September 1986
       
  • USA USA:
    Von den USA wurde über Jahrzehnte jährlich eine Reforger-Übung durchgeführt. Die Abkürzung steht für Return of Forces to Germany. Darunter ist das Verlegen von Verstärkungskräften aus den USA nach Deutschland zu verstehen. Allerdings fanden diese Manöver fast ausnahmslos in den Einsatzgebieten der US Army in Süddeutschland statt. Nur 1987 gab es eine Übung in Norddeutschland:
    • Reforger 87 - „Certain Strike“ - 10.-25. September 1987

Zählt man nun noch die diversen Luftwaffenübungen und die kleineren Verlege- und Marschübungen, die zu jeder Jahreszeit stattfinden konnten dazu, wird deutlich, wieviel Militär in der freien Fläche anzutreffen war.

Die Auflistungen zeigen auch, daß die Manöver vor allem im Herbst angesetzt waren. Damit wurde Rücksicht auf die Landwirtschaft genommen. Die Ernte sollte zuvor von den Feldern eingefahren werden können. Es galt während des Kalten Krieges der Begriff: Herbstzeit = Manöverzeit.
Die Übungen fanden keineswegs nur in den real eingeplanten Verteidigungsabschnitten statt, sie wurden oft wechselnd in anderen Regionen durchgeführt. Klassischer Fall eines Manövers war das Antreten der Verteidiger „Blau“ gegen den angreifenden Feind „Rot“. Nachfolgend soll eine Großübung anhand eines Beispiels dargestellt werden.

NATO Manöver „Trutzige Sachsen“:
Die Übung „Trutzige Sachsen“ wurde vom 12. bis 20. September 1985 im Zentrum Niedersachsens durchgeführt. Die Vorbereitungen dazu begannen beim durchführenden I. Korps der Bundeswehr in Münster bereits Ende 1983. Für die Unternehmung sind Gesamtkosten in Höhe von 16 Millionen DM veranschlagt worden. Darin waren bereits 5,5 Millionen DM für den Ausgleich entstehender Manöverschäden enthalten.
Es war eine nationale Gefechtsübung des deutschen Feldheeres, mit Einbindung von Teilen des Territorialheeres und Verbänden der Bundesluftwaffe, sowie NATO-Partnern aus Großbritannien, den Niederlanden und USA. Insgesamt nahmen rund 60.000 Soldaten, darunter 12.000 Reservisten und 9.000 Alliierte teil. Eingesetzt waren 18.000 Rad-, 3.300 Ketten- und 250 Luftfahrzeuge.
„Trutzige Sachsen“ ist Bestandteil der seit 1975 laufenden NATO-Übungsserie „Autumn Forge“ gewesen. Die eingebundenen Aktivitäten der Luftstreitkräfte fielen in die Übungsserie „Cold Fire“.

Von der realen Bedrohungssituation aus dem Osten hatte man bei dem Übungsszenario völlig abgewichen. Die Karte unten zeigt die imaginären Machtblöcke. In Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen befand sich der hypothetische „Nordpakt“. Der größere Rest Niedersachsens war Land des „Westpaktes“. Der im Osten liegende „Ostpakt“ blieb im Szenario neutral.
Das eigentliche Manövergebiet erstreckte sich über den Raum zwischen Unterelbe, Soltau, Mittellandkanal, Wildeshausen und Bremervörde. Aufgeteilt waren die Truppen in zwei gegeneinander operierende Parteien:

Die Übungstruppe „Rotland“ bestand schwerpunktmäßig aus der 3. Panzerdivision der Bundeswehr aus Buxtehude. Ihr wurden zusätzlich die Panzergrenadierbrigade 17 der Bundeswehr aus Hamburg-Rahlstedt, von der US Army die 3rd Brigade/2nd Armored Division aus Garlstedt, und Teile der niederländischen 41e Pantserbrigade aus Seedorf unterstellt. Dazu kamen verschiedene Korpstruppen des I. Korps.

Die Übungstruppe „Blauland“ bildete die 1. Panzerdivision der Bundeswehr aus Hannover. Diese bekam Verstärkung durch die britische 4th Armoured Brigade aus Münster, sowie von der Bundeswehr durch die Luftlandebrigade 27 aus Iserlohn und die Heimatschutzbrigade 52 aus Lingen. Auch weitere Teile der deutschen Korpstruppen kamen hinzu. In der Schlußphase trat schließlich der Stab der 6. Panzergrenadierdivision aus Neumünster zu „Blauland“.

Beide Parteien erhielten Luftunterstützung von der 2nd Allied Tactical Air Force aus Mönchengladbach. Einheiten der 4. Luftwaffendivision aus Aurich, sowie der niederländischen Flugabwehrraketengruppe 5e Groep Geleide Wapens aus Stolzenau leisteten Unterstützung, im Rahmen der integrierten Luftverteidigung.
Schließlich mußte auch ein Leitungs- und Schiedsrichterdienst gestellt werden. Diesen übernahmen bei „Blauland“ Teile der 7. Panzerdivision aus Unna, und bei „Rotland“ Teile der 11. Panzergrenadierdivision aus Oldenburg.

Übungsschwerpunkte sollten sein: Die Zusammenarbeit von Feld- und Territorialheer sowie die Zusammenarbeit von Land- und Luftstreitkräften. Außerdem war die Kooperation mit den Alliierten zu vertiefen. Zu diesem Zweck sind einige Verbände multinational durchmischt worden. Und schließlich sollten auch die logistischen Dienste mit der Durchführung der Versorgung besonders gefordert werden.

Die Übung umfaßte drei aneinander anschließende Phasen:

  • 12.-14. September - Aufmarsch
  • 14.-16. September - Vorbereitung auf das Gefecht
  • 16.-20. September - Gefecht

Bereits in der Aufmarschphase wurde eine besondere Übungseinlage eingefügt. Die aus Schleswig-Holstein und Hamburg kommenden „Rotland“-Verbände sammelten sich westlich von Hamburg an der Elbe. Sie wurden dann mit Fähren der Flußpioniere des Pionierkommandos 800 bei Glückstadt und bei Wedel nach Niedersachsen übergesetzt. Dabei sind rund 400 Ketten- und 800 Radfahrzeuge mit 3.500 Soldaten über den hier sehr breiten Fluß gebracht worden.

Nachdem Verteidiger „Blauland“ seine Ausgangsposition an einer Linie von Bremervörde bis Lüneburg bezogen hatte, begann am Dienstag, dem 16. September 1985 der Angriff von „Rotland“ Richtung Süden. Aufgabe von „Blau“ war es nun, die Angriffswucht zu verzögern. Unter starkem Druck mußten die Verteidiger weit nach Süden bis zur Aller zurückweichen. Schließlich konnte der Angriff gestoppt werden. Anschließend führte „Blau“ an mehreren Stellen Gegenangriffe durch, mit denen „Rot“ am 20. September bis über die fiktive Grenze zurückgeschlagen werden konnte.
Eine weitere besondere Übungseinlage stellte der Angriff von „Rot“ tief im Hinterland von „Blauland“ dar. Mit Hubschraubern wurde „Rotland“-Infanterie bei Hille am Mittellandkanal abgesetzt, um strategisch wichtige Brücken einzunehmen. Für „Blau“ sind dort vor allem aus Reservisten bestehende Einheiten der Heimatschutztruppe eingesetzt worden, welche zuletzt die Brücken wieder zurückerobern konnten.

Der Leitungsgefechtsstand des Manövers hatte in der Niedersachsen-Kaserne in Dörverden-Barme sein Quartier genommen. In Neustadt-Luttmersen, Wilhelmstein-Kaserne, wurde der Presse- und Gästestab untergebracht. Er betreute die rund 2.000 Gäste und 300 Journalisten. Wie bei allen Großübungen üblich, hatte man auch bei „Trutzige Sachsen“ Manöverbeobachter eingeladen. Aus 16 Nationen waren insgesamt 30 KSZE-Beobachter anwesend. Die Abkürzung steht für Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Unter anderem ist ein sowjetischer Generalmajor zugegen gewesen.
Ebenfalls üblich war aber auch, daß aus dem Ostblock aktive Spionage im Manövergebiet betrieben wurde. Zum Beispiel lagen während der Übung auf dem Mittellandkanal Binnenschiffe aus der Sowjetunion, die mit elektronischen Erfassungsgeräten umfangreich ausgestattet waren.

Damit den Besuchern typische Gefechtsausschnitte zeitlich und vor allem räumlich kompakt zusammengefaßt vorgeführt werden konnten, hatte man eine entsprechende Darstellung auf dem nahe am Manövergebiet liegenden Truppenübungsplatz Bergen durchgeführt. Dort zeigte die 105 Minuten dauernde Demonstration „Kampf der verbundenen Waffen“ das ganze Spektrum der im Manöver eingesetzten Waffensysteme, bis hin zur Luftunterstützung durch leichte Jagdbomber Alpha Jet von der Bundesluftwaffe und Erdkampfflugzeuge A-10 Thunderbold von der US Air Force.

Die Fotos dieser Seite könnten den Eindruck erwecken, daß das Wetter während des Manövers recht gut war. Dieses täuscht allerdings, tatsächlich gab es in den Tagen sehr viele Niederschläge. „Trutzige Sachsen holen sich schmutzige Haxen“ titelte dementsprechend eine Zeitung. Die Luftstreitkräfte konnten wegen des schlechten Wetters die geplanten 150 Sorties Tagesleistung nicht erreichen.
Durch diese Bedingungen wurde wieder deutlich, daß die Norddeutsche Tiefebene so nicht als Panzerschlachtfeld taugt. Zahlreiche Flüsse, Bäche und Kanäle behinderten die Bewegung gepanzerter Verbände. Weicher Grund verwandelte sich bei Regen schnell in Schlamm.

Große Manöver dienten öfter auch der Erprobung von Neuerungen. Während „Trutzige Sachsen“ ist erstmalig die Artilleriestruktur 85 erprobt worden. Mit ihr hatte man die Artillerieverbände grundlegend umgegliedert. Unter anderem bedeutete dies den Fortfall von Rohrartillerie auf Korpsebene, bei gleichzeitiger Stärkung der Brigadeartillerie.
Außerdem kam während des Manövers von Seiten der Bundeswehr erstmalig in größerem Umfang der aus drei Farbtönen bestehende neu entwickelte Fleckentarnanstrich für Militärfahrzeuge zum Einsatz. Er sollte künftig den seit Aufstellung der Bundeswehr üblichen einfarbigen Tarnanstrich in Gelboliv ersetzen.

Fotos:
Bilder des Manövers „Trutzige Sachsen“ von 1985.

Die Fotos sind überwiegend im Gebiet zwischen Rotenburg, Verden und Soltau entstanden. Sie stehen in chronologischer Reihenfolge.

B51 in Münster
Dieses Bild entstand während der Aufmarschphase am 13.9. Es zeigt britische Panzer auf der B51 in Münster, auf dem Weg in den Norden. Es handelt sich um Kampfpanzer Chieftain der 17th/21st Lancers aus Münster-Loddenheide.

Chieftain
Am 17.9. lief die bereits die Gefechtsphase. Dieser Chieftain aus Münster gehörte zu den Verteidigern „Blauland“. Der Panzer rollt durch Ahausen, der Angreifer wurde aus Richtung Unterstedt erwartet.

Tewel
Die folgenden Bilder zeigen Fahrzeuge der Bundeswehr im Gelände zwischen den Dörfern Tewel und Brochdorf, ebenfalls am 17. September.

Gepard
Ein Flak-Panzer Gepard von „Rotland“ passiert einen Geländewagen Iltis, welcher mit weißen Markierungen als Schiedsrichterfahrzeug gekennzeichnet ist.

Brochdorf
Nordwestlich des Dorfes Brochdorf sind Kampfpanzer Leopard 2 der Angreifer „Rotland“ beim Gefecht zu sehen.

Leopard 2
Nach dem Gefecht rücken die Leopard 2 ab.

Richtung Schwalingen
Sie verlegen Richtung Schwalingen.

Aufgeweichter Boden
Hier wird sichtbar, wie hinter dem Leopard 2 der aufgeweichte Boden aufgewühlt wird. Selbst Kettenfahrzeuge kamen dabei teilweise an die Grenzen der Traktion.

Feld
Durch das Passieren zahlreicher Kettenfahrzeuge, hier Kampfpanzer Leopard 2, wurde das Feld entsprechend geschädigt.

Manöverschäden
Es ist aber erkennbar, daß die Truppe zur Reduzierung von Manöverschäden angehalten war.

Gleiche Spur
Alle Fahrzeuge benutzen die gleiche Spur oder fahren auf der Straße.

Gepard
Flak-Panzer Gepard vom Flugabwehrregiment 3 aus Hamburg-Fischbek.

Gepard
Ein weiterer Gepard. Im Hintergrund muß die B71 überquert werden.

Vorgeschobener Beobachter
Der Panzer eines vorgeschobenen Beobachters der Artillerietruppe vom Typ M 113.

Aufklärungsgruppe
Während der Panzerverband verlegt, gibt es auf der B71 weiteren militärischen Querverkehr. Hier eine Aufklärungsgruppe mit Geländewagen Iltis auf dem Weg Richtung Neuenkirchen.

Marder
Ein Schützenpanzer Marder fährt Richtung Tewel. Der zivile Straßenverkehr mußte mit allerlei Beeinträchtigungen durch die Manövertruppen rechnen.

Kehrmaschine
Zur Reinigung der stark verschmutzten Straßen setzte die Bundeswehr eigene Kehrmaschinen ein.

Söhlingen
Später in Söhlingen. Vermutlich war Richtung Süden auf der K223 für „Rotland“ kein Durchkommen. Daher bewegten sich die Truppen weiter nach Westen.

Marder
Ein Schützenpanzer Marder auf dem Marsch nach Hemslingen.

Gepard
Gleichzeitig stand am Südrand von Söhlingen ein Flak-Panzer Gepard in Bereitschaft.

Brockel
Am 19. September ist die Gegend weiterhin in der Hand von „Rotland“. Hier erreicht ein Marder die Ortschaft Brockel.

 

M 48A2 AVLB
Im Ort steht ein Brückenlegepanzer M 48A2 AVLB von der Panzerpionierkompanie 170 aus Lübeck.
Leopard 1
Kampfpanzer Leopard 1 von „Rotland“ bewegen sich durch das Dorf Neu Wehnsen Richtung Süden.
Marder
Schützenpanzer Marder begleiten die Kampfpanzer.
Leitungstruppe
Während die Marder einen Halt einlegen, kommt ihnen ein Leopard 1 entgegen. Dieser ist durch weiße Markierung als Fahrzeug der Leitungstruppe erkennbar.
Sammeln
Auf einem Feld bei Wehnsen sammeln sich die Truppen in aufgelockerter Form.
Jeddingen
Südlich von Jeddingen sichern Leopard 1 das Gelände.
Jeddingen
Ein weiterer Kampfpanzer Leopard 1 von „Rotland“ am Südrand von Jeddingen beim Sichern.
Alpha Jet
Über dem Manövergebiet flogen die Luftstreitkräfte Unterstützung für beide Parteien. Die Silhouette läßt den Alpha Jet eines Jagdbombergeschwaders der Bundesluftwaffe erkennen.

Das Manövergebiet der Heeresübung „Trutzige Sachsen“.
Violett = die fiktiven Grenzen der Gebiete von „Nordpakt“, „Westpakt“ und „Ostpakt“.

Karte

Quellenangabe:
- Arbeitsgemeinschaft Truppendienst: Die Armeen der NATO-Staaten
- Alfred Mechtersheimer, Peter Barth: Militarisierungsatlas
- Korpskommando I. Korps: 30 Jahre I. Korps 1956-1986
- Korpskommando I. Korps: Sachsen-Spiegel
- Europäische Wehrkunde: 10/85
- Truppendienst: 6/1985
- Loyal: 10/85
- Sven Karp: http://www.m136.de
- J. Dreifke
 
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