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Rubrik: Luftschutz Translation: English French Spanish Italian Dutch Danish Polish Russian
Luftschutz in Bremen - Sonderbauten
 Bis 1945: 
Grundsätzliches über den Luftschutz in Bremen ist auf der Themenseite zu lesen.

Auf dieser Seite werden Anlagen des Luftschutzes vorgestellt, die weit weniger auffällig als die großen Luftschutzbunker sind. In Bremen sind viele Hochbunker allein durch ihre Größe unübersehbar. Die kleineren Objekte findet man dagegen nur, wenn man gezielt danach sucht.
Die Anzahl dieser Bauwerke war während des II. Weltkrieges mit weit über 300 deutlich höher als die der großen Luftschutzbunker. Heute existieren aber nur noch sehr wenige davon. Das liegt vor allem an der vergleichsweise leichten Bauweise, die den Abriß ohne zu großen Aufwand zuließ.

Gleich nach dem ersten Bombenangriff auf Bremen, der am 18. Mai 1940 durch die Royal Air Force durchgeführt wurde, ist ein Sonderbauprogramm angeordnet worden. Damit sollten zunächst über 280 splitter- und trümmergeschützte Bauwerke errichtet werden. Bereits im Juli des Jahres waren 140 nutzbar, mit Platz für rund 16.000 Menschen. Da ab Herbst 1940 der Bau der großen Luftschutzbunker begann, und diese Vorrang erhielten, kam es zu Verzögerungen bei der Fertigstellung der weiteren Sonderbauten. Im August 1942 standen schließlich 285 dieser Schutzanlagen für ca. 33.000 Einwohner zur Verfügung. Die Kapazitäten der Bauten lagen zwischen 50 und 350 Personen bei regulärer Belegung.
Es gab Ortsteile, in denen keine Luftschutzbunker, sondern ausschließlich Sonderbauten standen, wie Habenhausen und Grolland. In Gebieten mit aufgelockerter Bauweise war es grundsätzlich sinnvoll, mehrere kleinere Sonderbauten über die Fläche zu verteilen. Die Wege für die Bevölkerung fielen damit kürzer aus und konnten schneller bewältigt werden.

Die Sonderbauten wurden in verschiedenen Arten errichtet. Insbesondere bei Bunkern auf Schulhöfen, öffentlichen Plätzen und Parks war die vollständig unter der Oberfläche liegende Bauweise verbreitet. Nur die Zugänge und Belüftungsschächte schauten aus dem Boden heraus. Der Aufwand für deren Errichtung ist allein durch die Erdarbeiten höher gewesen.
In Randbereichen der Stadt konnte man häufiger etwa zur Hälfte im Erdboden versenkte Bunker finden. Der über der Oberfläche befindliche Teil erhielt eine Überdeckung mit Erdboden. Hierbei war der Bauaufwand geringer, der Schutzwert allerdings auch.
Insbesondere im Ortsteil Grolland errichtete man viele Sonderbauten eines eigenen Typs. Die Bunker bestanden lediglich aus einer langgestreckten Beton-Röhre die auf der Fläche ohne größere Vertiefung aufgestellt wurde. Man hat sie abschließend mit Erdboden abgedeckt.
In Rablinghausen gab es mehrere Bunker, die ähnlich zu den vorgenannten ausgeführt waren. Hier aber mit der Besonderheit, daß sie in bestehende Schutzdeiche integriert worden sind.
Historische Fotos zeigen drei einfache Sonderbauten an der Reiherstraße in Oslebshausen, vollständig ohne Erdüberdeckung. Der mittlere davon wurde durch einen Bomben-Volltreffer komplett zerstört.

Alle Sonderbauten hatten eine Klassifizierung als Nachtbunker oder als Verkehrsbunker. Dabei war die Anzahl der Nachtbunker mit 198 mehr als doppelt so hoch, Verkehrsbunker gab es 87. Der Hintergrund für die Aufteilung konnte bislang in keinem Dokument ermittelt werden. Die wahrscheinlichste Erklärung:
Nachtbunker dienten der Unterbringung von Anwohnern aus der unmittelbaren Umgebung des Objektes, evtl. sogar mit festgelegten Zuordnungen von Personen zu Plätzen. Dieses wurde zumindest in der ersten Zeit praktiziert. Jedoch konnte schon bald keine Einschränkung mehr durchgesetzt werden; ich höchster Gefahr kam es zu deutlicher Überbelegung der Bunker.
Verkehrsbunker sollten dagegen von vorne herein für alle Passanten zur Verfügung stehen, die sich im Umfeld aufhielten. Diese Bauten waren hauptsächlich an Durchgangsstraßen und belebten Plätzen zu finden. In reinen Wohngebieten gab es sie kaum, im Bereich der Altstadt dagegen ausschließlich.

Neben den bisher genannten Sonderbauten existierten in Bremen etwa 180 massiv mit Beton verstärkte Deckungsgräben, sowie etliche unverstärkte Deckungsgräben und -löcher. Für den Typ „Massiver Deckungsgraben“ gab es standardisierte Baupläne. Die Bauten bestanden aus einer einzelnen Betonröhre mit rechteckigem Querschnitt. Sie waren in mehrere Segmente unterteilt, die jeweils etwas versetzt zueinander standen. Die nach Bedarf festgelegte Anzahl der Segmente ergab die Gesamtlänge des Bunkers.
Heute können in Delmenhorst einzelne der Massiven Deckungsgräben noch gefunden werden. Sie Stadt wurde ab Juli 1942 dem Luftschutz-Bauamt von Bremen zugeschlagen.

Schließlich sei die Kategorie „Öffentlicher Luftschutzraum“ genannt. Dieses waren massiv verstärkte Kellerräume in Gebäuden, die nicht nur den Hausbewohnern, sondern der Allgemeinheit zur Verfügung standen. Sie sind in unterschiedlichen Bauwerken eingerichtet gewesen, vielfach in einfachen Wohnhäusern. Aber auch in Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kaufhäusern, Gastronomie und Kirchen gab es entsprechende Räume. Einige hat man sogar in Straßen-Tunneln untergebracht. Eine Auflistung von 1943 nennt 187 Öffentliche Luftschutzräume.

Grundsätzlich boten alle zuvor aufgeführten Bauten aufgrund ihrer geringen Wand- und Deckenstärke keinen Schutz gegen Voll- und Nahtreffer. Es kam im Laufe des Krieges zu mehreren Totalzerstörungen, die meistens den Tod vieler Insassen zur Folge hatten. Trotzdem, wenngleich die Schutzwirkung der hier genannten Objekte geringer war, haben sie doch mit Sicherheit viele Menschenleben retten können.

 Ab 1945: 
Durch die leichtere Ausführung dieser Schutzbauten war es dementsprechend relativ einfach, sie abzureißen. Bereits in den ersten Nachkriegsjahren wurde die Beseitigung der Mehrzahl dieser Bunker durchgeführt. Handelte es sich um erdversenkte Sonderbauten, begnügte man sich in vielen Fällen damit, die oberirdischen Spuren zu entfernen. War der Zugang zugeschüttet, gerieten sie im Laufe der Jahrzehnte oftmals in Vergessenheit.
Es gab nur in wenigen Fällen Nachnutzungen erhaltener Bauwerke. Eine bemerkenswerte Verwendung erfuhr der Verkehrsbunker Nr. 66 in den Wallanlagen, unmittelbar neben dem früheren Stadttheater gelegen. Darin wurde 1949 Deutschlands erste Galerie für künstlerische Keramik eingerichtet. Sie hatte Bestand bis 1962. 1968 mußte der Bau einer Neugestaltung der Grünanlage weichen.

In den letzten Jahren kam es vereinzelt dazu, daß man bei Baumaßnahmen überraschend auf verschüttete Sonderbauten stieß. Die Katasterpläne weisen in dem Hinblick wohl einige Lücken auf.

Ein paar Beispiele für „Wiederentdeckungen“:

  • Bei Erdarbeiten auf dem Hof der Schule an der Straße „Auf der Hohwisch“ im Jahre 2004, kam die Decke eines vergessenen Erdbunkers zum Vorschein - der Nachtbunker Nr. 21. Da im Schulgebäude auch die Schulgeschichtliche Sammlung der Stadt Bremen untergebracht ist, entstand gleich die Idee, den Bunker als besonderes Zeugnis der Zeitgeschichte zu erhalten. Dieser Sonderbau wurde inzwischen wieder hergerichtet. Er wird gelegentlich für Besichtigungen geöffnet. Ein von außen sichtbares interessantes Detail: Der Grundriß mit allen Zwischenwänden ist auf dem darüber liegenden Schulhof mit roten Klinkersteinen nachgebildet.
     
  • In den Neustadtswallanlagen befand sich seit Jahrzehnten der Gedenkstein für die Opfer eines Volltreffers auf einen früher dort befindlichen Erdbunker. Es handelte sich dabei um den Sonderbau Hermannstraße - Nachtbunker Nr. 98. Der Volltreffer einer Luftmine bei einem Bombenangriff am 13. Juni 1943 ergab seine völlig Zerstörung. Alle 82 Insassen fanden dabei den Tod. Sie wurden geborgen und bestattet. Später sind Einschlagloch und Zugänge des Bunkers zugeschüttet worden. Den Gedenkstein stellte man auf, ansonsten geriet aber weitgehend in Vergessenheit, daß der Bunker noch immer vorhanden war. Lediglich einige ältere Anwohner wußten noch von seiner Existenz.
    Bei Erdarbeiten zur Neugestaltung der Grünanlagen durch die zuständige „Stadtgrün Bremen“ trafen die Bauarbeiter unerwartet auf die Bunkerdecke. So wurde der Sonderbau nach Jahrzehnten wieder freigelegt. Das durch die Luftmine ohnehin stark beschädigte Bauwerk sollte nun komplett abgerissen werden. Bei der vollständigen Freilegung und dem endgültigen Abriß der Reste fand man sogar noch Knochen menschlichen Ursprungs. Anscheinend hat man einzelne Körperteile bei der Bergung 1943 nicht gefunden. Die Gebeine sind bei den Opfern des Luftkriegs auf dem Friedhof Bremen-Osterholz bestattet worden.
     
  • Bei den weiteren Arbeiten in den Neustadtswallanlagen kam auch wieder in Erinnerung, daß in nur 100 m Entfernung zum Sonderbau Hermannstraße noch Reste des Sonderbaus Hegelstraße im Boden steckten - Nachtbunker Nr. 99. Es handelte sich bei diesem ebenfalls um einen Erdbunker in gleicher Bauart. Er ist allerdings schon vor Jahrzehnten eingedrückt worden. Nun wurden auch diese Betontrümmer ausgegraben und entsorgt.
     
  • Bei den Schulen an der Grenzstraße in Walle, Nachtbunker Nr. 253, und an der Oderstraße in der Neustadt, Nachtbunker Nr. 175, stieß man jeweils bei Bauarbeiten an den Außenanlagen auf zugeschüttete unterirdische Bunker. An der Oberfläche war von deren Existenz nichts zu erkennen.
     
  • Für eine Veranstaltung während des Kirchentages in Bremen im Sommer 2008, sollte in den Wallanlagen nahe der Kunsthalle eine Bühne aufgebaut werden. Bei den Arbeiten verschwand ein Pflock plötzlich im Boden. Nachfolgende Untersuchungen führten zur Wiederentdeckung eines zugeschütteten größeren unterirdischen Sonderbaus - Verkehrsbunker Nr. 63. Das Objekt hat Abmessungen von rund 50x20 m. Innen sind bis zu 15 Räume für maximal 400 Menschen vorhanden. Nach dem Fund 2008 wurde das Objekt zunächst wieder verschlossen.
    Ende 2011 begann eine intensivere Untersuchung des Erdbunkers. Die historischen Spuren hat man dokumentiert. Wichtiger noch war die Feststellung der Tragfähigkeit der Decke. Inzwischen ist der Bunker wieder zugeschüttet worden.

 Erläuterung der Tabelle: 
Die unten aufgeführte Tabelle enthält zahlreiche Schutzanlagen der Kategorien Sonderbau, Deckungsgraben und Massiver Deckungsgraben innerhalb der Stadtgrenze von Bremen.
Mit Stand April 2022 liegen Angaben über 319 dieser Bauwerke vor. In den Unterlagen werden meistens nur Straßennamen genannt. Die Feststellung des konkreten Standortes gelingt nur durch Sichtung historischer Daten, insbesondere von Luftbildern. So konnte bislang von 163 Bauten die genaue Position ermittelt werden. Nur diese sind in der Tabelle aufgelistet.

  • Spalte „Nr.“: Enthält fast alle offiziellen Kennungen der Bauten. Die Buchstaben stehen für:
    SV = Sonderbau Verkehrsbunker
    SN = Sonderbau Nachtbunker
    MD = Massiver Deckungsgraben
    D = Deckungsgraben
    Die Bezifferung folgte weitgehend der damaligen Struktur der Luftschutz-Reviere.
  • Spalte „Straße / Standort“: Die Straßennamen sind nach heutigem Stand angegeben. Lautete die Bezeichnungen früher anders, ist der alte Name in Klammern vermerkt. Außerdem werden abweichende offizielle Angaben erwähnt. Einzelne Straßen existieren heute gar nicht mehr.
  • Spalte „Heute“: Auf den ersten Blick ist zu erkennen, daß die weit überwiegende Anzahl abgerissen worden ist. Bei vielen Einträgen steht „Status unbekannt“. Dieses trifft auf alle komplett unter der Erde liegenden Sonderbauten zu, bei denen eine Möglichkeit besteht, daß sie heute zumindest in Teilen noch existieren. Siehe dazu auch die weiter oben genannten „Wiederentdeckungen“.

 Weiterführendes: 
Ein Link auf das Angebot von Google Maps, um die folgenden Straßenangaben nachvollziehen zu können:
Google Maps

Fotos:

Schrift
Erhaltene Beschriftung im Erdbunker SV63.

Basdahler Straße
Der Sonderbau SN309 in der Basdahler Straße ist noch weitgehend erhalten.

Osterholzer Heerstraße
An der Osterholzer Heerstraße wurde Bunker SV19 zum Untergeschoß eines Wohnhauses.

Kämenadenweg
Erst im Jahr 2002 entstand auf dem Bunker SV18 an der Osterholzer Heerstraße ein neues Wohnhaus.

Schulhof
Bei der Herrichtung des Sonderbaus SN21 „Auf der Hohwisch“ wurde auf dem Schulhof mit roten Klinkersteinen der Grundriß des darunter befindlichen erdversenkten Bunkers nachgezogen.

Herdentor
Neben dem Herdentor sind bis heute zwei erdversenkte Sonderbauten erhalten. Hier der Treppenabgang des ersten, SV61.

Belüftungsschächte
Versiegelte Belüftungsschächte des zweiten Bunkers SV62.

Am Wall
In Blickrichtung befand sich früher der Eingang zum SV66, der in der Nachkriegszeit als „Kunst-Krypta“ einige Bekanntheit erreichte.

Unser Lieben Frauen
Beispiel für einen öffentlichen Luftschutzraum in der Kirche Unser Lieben Frauen. Ein großer Luftschutzpfeil zeigt auf den Eingang.

Sonderbau Nachtbunker Nr. 98 (SN98), Hermannstraße:

Gedenkstein
Jahrzehntelang zeugte nur ein Gedenkstein davon, daß hier der Sonderbau Hermannstraße war.

Stahlbewehrungen
Hier die offenliegenden Stahlbewehrungen an der Durchschlagstelle.

Notausstieg
Ein Notausstieg.

Notabort
Über dem Durchgang rechts die Aufschrift „Notabort“.

Lüfter
Ein handbetriebener Lüfter.

Impressionen
Einige Impressionen aus dem Inneren des Bunkers. Er war seit dem Kriegsende verschlossen.

Eimer
Ein alter Eimer.

Belüftungsklappe
Belüftungsklappe.

Nr. Foto Ortsteil Straße / Standort Bunkertyp Heute
Bereich Bremen-Stadt
Stadtteil Findorff
SN218   Regensburger Straße Nürnberger Straße, Ecke Münchener Straße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN219   Weidedamm Fürther Straße Sonderbau, erdversenkt abgerissen
Stadtteil Gröpelingen
SN316   Lindenhof ehem. Kirchenallee, Schule Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SV296 Liegnitzplatz Lindenhof Liegnitzplatz Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN301   Lindenhof Liegnitzstraße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
? Werftstraße Lindenhof Werftstraße, Ecke Luchtenburg Deckungsgraben, erdversenkt Status unbekannt
SN317   Ohlenhof Adelenstraße Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SN309 Basdahler Straße Ohlenhof Basdahler Straße (alt: Lobbendorfer Straße) Sonderbau, halb erdversenkt Gartenbau
SN307 Beim Ohlenhof Ohlenhof Beim Ohlenhof, Schule (Nord) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN308 Beim Ohlenhof Ohlenhof Beim Ohlenhof, Schule (Süd) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN303   Ohlenhof Mählandsweg (offiz. Blumenau) Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN350   Oslebshausen Am Fuchsberg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN351   Oslebshausen Am Fuchsberg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN306   Oslebshausen Auf der Düne Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SV337   Oslebshausen Im Weinberge (offiz. Oslebshauser Heerstraße) Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN348   Oslebshausen Kamerunstraße / Bexhöveder Straße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN349   Oslebshausen Kamerunstraße / Garlstedter Straße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN342   Oslebshausen Reiherstraße (Siedlung) Sonderbau, freistehend abgerissen
SN343   Oslebshausen Reiherstraße (Siedlung) Sonderbau, freistehend abgerissen
SN344   Oslebshausen Reiherstraße (Siedlung) Sonderbau, freistehend abgerissen
SN355   Oslebshausen Reiherstraße (Straßengelände) Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN356   Oslebshausen Reiherstraße (Straßengelände) Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN341   Oslebshausen Ritterhuder Heerstraße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN357   Oslebshausen Ritterhuder Heerstraße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN358   Oslebshausen Ritterhuder Heerstraße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN359   Oslebshausen Ritterhuder Heerstraße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN360   Oslebshausen Ritterhuder Heerstraße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN345   Oslebshausen Stubbener Straße / Bexhöveder Straße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN346   Oslebshausen Stubbener Straße / Garlstedter Straße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN347   Oslebshausen Togostraße, an der Bahn Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
Stadtteil Hemelingen
SN22 Alter Postweg Hastedt Alter Postweg, Schulhof Sonderbauten, erdversenkt abgerissen
SN21 Auf der Hohwisch Hastedt Auf der Hohwisch, Schulhof Sonderbau, erdversenkt Schulmuseum
SN14 Fleetrade Hastedt Fleetrade Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV16   Hastedt Hastedter Heerstraße, Ecke Bennigsenstraße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SV1 Rathausplatz Hemelingen Rathausplatz Sonderbau, erdversenkt zugeschüttet
Stadtteil Horn-Lehe
MD   Horn Berckstraße Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD   Horn Nedderland Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD   Horn Nedderland Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD   Lehe Leher Heerstraße Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD   Lehe Tietjenstraße Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD   Lehe Ledaweg Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD   Lehesterdeich Lilienthaler Heerstraße Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD   Lehesterdeich Lilienthaler Heerstraße Massiver Deckungsgraben abgerissen
Stadtteil Huchting
SN181   Grolland Am Vorfeld Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN180   Grolland Bardenflethstraße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN182   Grolland Bardenflethstraße, im Ochtum-Deich Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN183   Grolland Bardenflethstraße / Vehrels Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN184   Grolland Bardenflethstraße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN199   Grolland Brakkämpe, Ecke Mooriemer Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN200   Grolland Brakkämpe, Ecke Land-Wührdener-Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN201   Grolland Brakkämpe, Ecke Wurster Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN202   Grolland Brakkämpe, Ecke Wurster Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN203   Grolland Brakkämpe, Ecke Hadeler Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN204   Grolland Brakkämpe, Ecke Harlinger Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN205   Grolland Brakkämpe, Ecke Kehdinger Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN206   Grolland Brakkämpe, Ecke Kehdinger Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN207   Grolland Brakkämpe, Wendeplatz Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN193   Grolland Grollander Straße, Ecke Am Vorfeld Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN194   Grolland Grollander Straße, Ecke Hemmelskamp Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN195   Grolland Grollander Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN196   Grolland Grollander Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN197   Grolland Grollander Straße, Ecke Strobling Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN198   Grolland Huntorpstraße, Ecke Grollander Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN185   Grolland Stedingsehre, Ecke Huntorpstraße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN186   Grolland Stedingsehre, Ecke Huntorpstraße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN187   Grolland Stedingsehre, Ecke Vehrels Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN188   Grolland Stedingsehre, Ecke Vehrels Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN189   Grolland Stedingsehre, Ecke Tom-Dyk-Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN190   Grolland Stedingsehre, Ecke Tom-Dyk-Straße Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN191   Grolland Stedingsehre, Ecke Am Vorfeld Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
SN192   Grolland Stedingsehre, Ecke Am Vorfeld Sonderbau, erdüberdeckt abgerissen
MD   Mittelshuchting Huchtinger Heerstraße Massiver Deckungsgraben abgerissen
Stadtteil Mitte
SV65 Altenwall Altstadt Altenwall, bei Altmannshöhe Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV66 Am Wall Altstadt Am Wall, Theaterberg (offiz. Bischofstor) Sonderbau, erdversenkt bis 1962 „Kunst-Krypta“, abgerissen
SV71 Am Wall Altstadt Am Wall (offiz. Ansgaritorwall) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV72 Am Wall Altstadt Am Wall (offiz. Kriegerdenkmal) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV73 Am Wall Altstadt Am Wall (offiz. Ansgaritorwall) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV74   Altstadt Eduard-Schopf-Allee (offiz. Doventorswall, bei der Post) Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV75 Eduard-Schopf-Allee Altstadt Eduard-Schopf-Allee (offiz. Doventorswall) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV76 Eduard-Schopf-Allee Altstadt Eduard-Schopf-Allee (offiz. Doventorswall) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV61 Herdentorsteinweg Altstadt Herdentorsteinweg Sonderbau, erdversenkt vorhanden
SV62 Herdentorsteinweg Altstadt Herdentorsteinweg Sonderbau, erdversenkt vorhanden
SV63 Ostertor Altstadt Ostertor Sonderbau, erdversenkt zugeschüttet
SV64 Ostertor Altstadt Ostertor Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV56   Bahnhofsvorstadt Bahnhofsplatz, Westseite Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV57   Bahnhofsvorstadt Bahnhofsplatz, Westseite Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV33 Körnerwall Ostertor Körnerwall Sonderbau, erdversenkt zugeschüttet
Stadtteil Neustadt
SV97   Alte Neustadt Am Neustadtsbahnhof Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV91   Alte Neustadt Langemarckstraße, ehem. Grünenkamp Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV93   Alte Neustadt Leibnitzplatz / Friedrich-Ebert-Straße Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV94   Alte Neustadt Leibnitzplatz / Leibnitzstraße Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV95 Neustadtscontrescarpe Alte Neustadt Neustadtscontrescarpe, Ecke Friedrich-Ebert-Straße Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN99 Hegelstraße Alte Neustadt Neustadtscontrescarpe / Hegelstraße Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SN98 Hermannstraße Alte Neustadt Neustadtscontrescarpe / Hermannstraße Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SN100 Schulstraße Alte Neustadt Schulstraße (Schulhof) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV92   Alte Neustadt Westerstraße, ehem. Grünenkamp Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SN175 Oderstraße Hohentor Oderstraße (Schulhof Nord) Sonderbau, erdversenkt zugeschüttet
SN176 Oderstraße Hohentor Oderstraße (Schulhof Süd) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV111   Huckelriede Buntentorsteinweg / Deichschart Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN131   Huckelriede Vohnenstraße / Valckenburghstraße (alt: Gastfeldstraße) Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SV116   Neuenland Flughafendamm Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SV171   Neuenland Langemarckstraße / Neuenlander Straße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SV179   Neustadt Erlenstraße, Sportplatz Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
Stadtteil Oberneuland
MD   Oberneuland Rotdornpfad Massiver Deckungsgraben abgerissen
Stadtteil Obervieland
SN122   Habenhausen Baumhauser Weg (offiz. Lunser Straße) Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN129   Habenhausen Baumhauser Weg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN128   Habenhausen Bierdener Weg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN120   Habenhausen Blender Straße, Ecke Kattenturmer Straße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN121   Habenhausen Blender Straße, Ecke Baumhauser Weg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN119   Habenhausen Bunnsackerweg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN125   Habenhausen Bunnsackerweg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN126   Habenhausen Bunnsackerweg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN130   Habenhausen Lunser Straße (alt: Dibberser Straße) Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN123 Pfarrfeldsweg Habenhausen Pfarrfeldsweg Sonderbau, halb erdversenkt überbaut
SN124   Habenhausen Pfarrfeldsweg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN127   Habenhausen Piependamm (offiz. SA-Siedlung Habenhausen) Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
MD   Kattenturm Robert-Koch-Straße (alt: In den Oberkämpen) Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD   Kattenturm Robert-Koch-Straße (alt: In den Oberkämpen) Massiver Deckungsgraben abgerissen
Stadtteil Östliche Vorstadt
SN43   Fesenfeld Humboldstraße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SV31 Brommyplatz Peterswerder Brommyplatz / Hemelinger Straße Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV32 Hemelinger Straße Peterswerder Hemelinger Straße Sonderbau, erdversenkt überbaut
SV35 Tannhäuserplatz Peterswerder Tannhäuserplatz (West) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV36 Tannhäuserplatz Peterswerder Tannhäuserplatz (Ost) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
Stadtteil Osterholz
SV18 Osterholzer Heerstraße Ellener Feld Osterholzer Heerstraße Sonderbau, halb erdversenkt überbaut
SV19 Osterholzer Heerstraße Ellenerbrok-Schevemoor Osterholzer Heerstraße Sonderbau, halb erdversenkt überbaut
MD   Osterholz Weihenstraße, Ecke Kondorstraße Massiver Deckungsgraben abgerissen
Stadtteil Schwachhausen
SN53   Neu-Schwachhausen Busestraße Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
D   Neu-Schwachhausen Fettkampsweg Deckungsgraben abgerissen
D   Neu-Schwachhausen Fettkampsweg Deckungsgraben abgerissen
Stadtteil Walle
SN257 Bergedorfer Straße Osterfeuerberg Bergedorfer Straße Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN258 Gravensteiner Straße Osterfeuerberg Gravensteiner Straße Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV267   Osterfeuerberg Ratzeburger Straße, Waller Bahnhof Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SN239 Korffsdeich Überseestadt Korffsdeich (ehem. Contrescarpe) Sonderbau, erdversenkt vorhanden
SN245   Überseestadt Nordstraße, ehem. Kahrwegs Asyl Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV236   Utbremen Friedrich-Naumann-Ring (ehem. Danziger Freiheit) Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV237   Utbremen Friedrich-Naumann-Ring (ehem. Danziger Freiheit) Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV238   Utbremen Friedrich-Naumann-Ring (ehem. Danziger Freiheit) Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV273   Walle Bremerhavener Straße, Neuer Friedhof Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV274   Walle Bremerhavener Straße, Neuer Friedhof Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SV279 Bremervörder Straße Walle Bremervörder Straße Sonderbau, erdversenkt vorhanden
SV275 Nordstraße Walle Nordstraße, Ecke Waller Ring Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SV297   Walle Waller Friedhofstraße (alt: Waller Heerstraße, Friedhof) Sonderbau, erdversenkt abgerissen
SN253 Hauffstraße Westend Hauffstraße, Schulhof Sonderbau, erdversenkt zugeschüttet
SN254 Hauffstraße Westend Hauffstraße, Schulhof Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN256 Seydlitzstraße Westend Seydlitzstraße (alt: Seydlitzplatz, Südseite) Sonderbau, erdversenkt zugeschüttet
SV265 Vegesacker Straße Westend Vegesacker Straße, Sportplatz Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
Stadtteil Woltmershausen
SV142   Rablinghausen Am Krummen Fleet Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
SN146 Hanne-Nüte-Weg Rablinghausen Hanne-Nüte-Weg, im Schutzdeich Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN147 Hawermannweg Rablinghausen Hawermannweg, im Schutzdeich Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN148 Roccoweg Rablinghausen Roccoweg, im Schutzdeich Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN149 Miningweg Rablinghausen Miningweg, im Schutzdeich Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN150 Onkel-Bräsig-Weg Rablinghausen Onkel-Bräsig-Weg, im Schutzdeich Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
SN154   Rablinghausen Rablinghauser Landstraße / Roccoweg Sonderbau, halb erdversenkt abgerissen
MD1   Woltmershausen Warturmer Platz (alt: Hashude, Heimweg) Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD2   Woltmershausen Warturmer Platz (alt: Hashude, Heimweg) Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD3   Woltmershausen Warturmer Platz (alt: Hashude, Heimweg) Massiver Deckungsgraben abgerissen
MD4   Woltmershausen Warturmer Platz (alt: Hashude, Heimweg) Massiver Deckungsgraben abgerissen
Ortsteil Seehausen
SN159 Hasenbürener Deich Seehausen Hasenbürener Deich Sonderbau, halb erdversenkt überbaut
Bereich Bremen-Nord
Stadtteil Burglesum
D   Farge Richard-Taylor-Straße Deckungsgraben abgerissen
Stadtteil Burglesum
? Am Heidbergstift Lesum Am Heidbergstift Deckungsgraben, erdversenkt vorhanden
Stadtteil Vegesack
SN404 Am Lobbendorfer Pohl Fähr-Lobbendorf Am Lobbendorfer Pohl (alt: Nelkenstraße) Sonderbau, erdversenkt Status unbekannt
MD   Fähr-Lobbendorf Lindenstraße Massiver Deckungsgraben abgerissen
SN403 Sagerstraße Vegesack Sagerstraße (alt: Bismarckstraße) Sonderbau, halb erdversenkt überbaut
 
Quellenangabe:
- Michael Foedrowitz: Bunkerwelten
- Ralf Täuber: Bremen im Bombenkrieg
- Christoph U. Schminck-Gustavus: Bremen kaputt
- Hans-Jürgen Vogel: Als der Bremer Westen brannte...
- Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen: Flugdächer und Weserziegel
- Hans-Peter Mester: Findorff - Die Jahre nach dem Krieg
- Alfred Kinateder: Oslebshausen im Spiegel der Zeit
- Angelika Timm: Hastedt
- Werner Heuß: Hemelingen damals und heute
- Michael Koppel: Horn-Lehe-Lexikon
- Andreas Fetchenhauer: Sup di full un fret di dick...
- Ottmar Hinz: Grolland
- Gerwin Möller: Grollander Geschichte(n)
- Peter und Arne Hagenah: Von der Kunst-Krypta Bremen bis heute
- Staatsarchiv Bremen
- Weser-Kurier
- A. Calic, Stattreisen Bremen
- Matthias Sachse, Stadtgrün Bremen
- F. Bannasch
- W. Kräft
- http://www.kunst-krypta.de
 
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