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Rubrik: Luftabwehr Translation: English French Spanish Italian Dutch Danish Polish Russian
Die Nike-FlaRak-Stellung und GOC Vörden (NL)
 Relikte des Kalten Krieges: 
Grundsätzliches über die Elemente und das Zusammenwirken im NATO-Luftverteidigungsgürtel ist auf der Themenseite nachzulesen.
Über die Entwicklung des FlaRak-Systems Nike sowie dessen Verbände und Stellungen berichtet eine weitere Seite.
Auf dieser Seite wird eine niederländische Stellung vorgestellt. Als Besonderheit war in Vörden ein Groeps Operatiën Centrum (GOC) eingerichtet, im NATO-Englisch als Battalion Operation Center (BOC) bezeichnet.
Für die grundlegende Aufteilung einer Nike-Stellung ist auch die Seite über die Stellung Ristedt interessant. Im direkten Vergleich fällt auf, daß zwar viele Komponenten an beiden Orten zu finden waren. Im Detail gab es allerdings zahlreiche Unterschiede.

In der Aufstellungsphase der niederländischen und der deutschen Nike-Verbände verhielt es sich bei beiden ähnlich. Man wählte ehemalige Fliegerhorste und Einsatzhäfen aus dem II. Weltkrieg zum Aufbau von Stellungen. Größter Vorteil war, daß die Flächen sich bereits im Staatsbesitz befanden. Außerdem boten die weitläufigen Flugplätze die Möglichkeit, den Feuerleitbereich und den Abschußbereich mit mindestens 1 km Abstand zueinander einzurichten.
Doch während bei der Bundeswehr diese Liegenschaften stets nur als vorübergehend geplant waren, richtete die Koninklijke Luchtmacht (KLU) sich auf drei Flugfeldern dauerhaft ein. Dies war auf den Flugplätzen Rheine-Bentlage und Münster-Handorf der Fall. Dritter Platz im Bunde war die auf dieser Seite vorgestellte FlaRak-Stellung auf dem früheren Einsatzhafen Vörden.

Der Niederländischen Luftwaffe fiel die Aufgabe zu, zwei Sektoren des Nike-FlaRak-Gürtels zu besetzen. In jedem Sektor waren vier Stellungen aufzubauen. Pro Sektor wurde ein Verband stationiert, der über dementsprechend vier Batterien befehligte.
Das Gebiet Osnabrück/Münster ist als Nike-Sektor 9 beziffert worden. Die Niederländer stationierten in diesem Areal die 1. Groep Geleide Wapens (GGW), mit Hauptsitz in Münster-Handorf. In Vörden bezog die 118. Squadron ihre Einsatzstellung in der „2nd Row“. Östlich vorgelagert, in der „1st Row“, befand sich die Stellung Bad Essen.
Die 118 Sqn ist im August 1959 in Fort Bliss/USA aufgestellt worden. 1960 verlegte sie nach Deutschland. Nach einem Zwischenaufenthalt in der Damloup-Kaserne in Rheine (NRW) bezog sie zunächst einen Block der Scharnhorst-Kaserne in Osnabrück-Westerberg. Hauptnutzer dieser Liegenschaft war die Britische Armee, welche sie Belfast-Barracks nannte.
Im Jahre 1964 konnte die 118 Sqn in die für die Niederländische Luftwaffe neu errichtete Kaserne auf dem ehemaligen Einsatzhafen Hesepe verlegen. Die Einrichtung erhielt den Namen Willem-Versteegh-Kamp.

Das Flugfeld in Vörden diente bereits seit Jahren den Britischen Streitkräften aus Osnabrück als Übungsgelände. 1960 begannen auf Randbereichen des Platzes die Arbeiten zum Aufbau der FlaRak-Stellung. Das frühere Flugfeld wies noch zahlreiche Bombenkrater aus dem II. Weltkrieg auf. Die Flächen mußten zunächst entmunitioniert werden, was anscheinend, wie sich später zeigte, nicht tiefgreifend vorgenommen wurde.
Auf dem weitläufigen Flugfeld stand einer Umsetzung des Standardschemas der Nike nichts im Wege. Feuerleitbereich bzw. Integrated Fire Control und Abschußbereich bzw. Launching Area mußten aus technischen Gründen in mindestens 900 m Entfernung zueinander stehen. In Vörden lagen knapp 1.000 m dazwischen. Die Ansiedlung des Abschußbereiches östlich vor der Feuerleitstellung war, bei einer aus Osten erwarteten Einflugrichtung, für den Rechenprozeß zur Raketensteuerung am günstigsten.

Am Nordrand des Flugfeldes, auf halber Strecke zwischen IFC und LA, wurde ein kleiner Unterkunftsbereich errichtet. Das 509th US Army Artillery Detachment (USAAD) bezog diese „Miniatur-Kaserne“. Neben dem Stab des Detachments war auch dessen Bravo-Team mit rund 30 US-Soldaten hier einquartiert. Die auch als Custodial-Team bezeichnete Truppe hatte die Schlüsselgewalt über die im Abschußbereich vorhandenen Atomsprengköpfe der Nike-Hercules. Über die Thematik dieser Atomwaffen in Niedersachsen berichtet eine weitere Seite.

Im November 1961 konnte die Stellung Vörden in Betrieb genommen werden. Sie war damit die erste permanente Nike-Stellung in Niedersachsen. Der Einsatz in Vörden lief über Jahrzehnte hinweg relativ ungestört. Bei den niederländischen Flugabwehrverbänden ergaben sich 1975 aus finanziellen Gründen einige grundlegende Umstrukturierungen. Vier von acht Nike-Squadrons wurden aufgelöst. Die 118 Sqn in Vörden war von dieser Aktion jedoch nicht betroffen.
Die übergeordnete 1 GGW wurde mit der 2 GGW zur 12 GGW zusammengefaßt. Diese führte nun die vier verbliebenen Squadrons. Das Groeps Operatiën Centrum in der IFC Vörden blieb erhalten und diente fortan der neuen 12 GGW.

Zu den einzelnen Teilen der Stellungsbereiche:
Feuerleitbereich / Integrated Fire Control (IFC):
Am Westrand des ehemaligen Flugfeldes wurde auf knapp 3,5 ha der Feuerleitbereich errichtet. Von hier hätte der Feuerleitoffizier die im Abschußbereich stehenden Raketen gestartet. Rechner führten dann die Flugkörper zum Ziel. Ein Radar mußte dabei permanent der Nike folgen, zwei andere waren ständig auf das Ziel fixiert.
In die IFC war das Groeps Operatiën Centrum der 1 GGW, bzw. ab 1975 der 12 GGW integriert. Diese Einrichtung koordinierte den Flugabwehrkampf der vier Batterien des Verbandes.
Die Infrastruktur des Feuerleitbereichs bestand aus standardisierten Gebäuden und Anlagen, die in den meisten anderen Stellungen in gleicher Form aufzufinden waren. Die Normen für vieles stammten von der US Army.

Um den Radargeräten einen möglichst weiten Horizont zu bieten, hatte man einen fast 200 m langen Wall aufgeschüttet. Darauf befanden sich vier Plattformen auf denen die Geräte fixiert wurden: Rundsuchradar „Low-Power Acquisition Radar“ (LOPAR) mit 230 km Reichweite, Raketenführungsradar „Missile Tracking Radar“ (MTR), Zielfolgeradar „Target Tracking Radar“ (TTR), und das Zielentfernungsradar „Target Ranging Radar“ (TRR).
Später erfolgte die Ergänzung der Stellung mit dem großen „High-Power Acquisition Radar“ (HIPAR) welches über rund 320 km Reichweite verfügte. Während die Erstausstattung bei der Bundeswehr als mobile Version beschafft wurde, setzten die Niederlande gleich auf das stationäre Fixed-HIPAR. Damit ersparte man sich aufwendige Baumaßnahmen. Die Bundeswehr mußte den Radarwall mit einer fast 200 m² messenden Abstellfläche ergänzen. In Vörden reichte der Bau eines Sockels, der das HIPAR über die Höhe des Radarwalls brachte. Die ballonförmige Wetterschutzhaube mit 18 m Durchmesser wurde ein weithin sichtbares Erkennungsmerkmal der Stellung.

Die Standard-Ausstattung der IFC umfaßte ein kleines Bereitschaftsgebäude, ein Administrationsgebäude, ein Generatorengebäude und eine Trafostation für die Versorgung aus dem öffentlichen Stromnetz. Herzstück war das Verbindungsgebäude. Die anfangs vier einzelnen Anhänger mit Kabinenaufbau standen über Schleusen an diesen Bau angedockt. In den Kabinen war die Elektronik des Systems installiert. Die Fahrzeuge waren: Kampfführungsanlage, Radarleitstand, Feuerleitstand und ein Werkstattanhänger. Dazu kam in der Nähe ein Fernmeldeverbindungswagen.

Für das Groeps Operatiën Centrum stand direkt neben dem HIPAR ein weiteres Gebäude. Ein Bau für Generatoren befand sich gegenüber. Andernorts existierte ein separates HIPAR-Elektronik-Gebäude. Aus Platzgründen wurden diese Komponenten in Vörden in das GOC-Bauwerk integriert.

Abschußbereich / Launching Area (LA):
Knapp 1 km östlich der IFC hatte man den Abschußbereich angesiedelt. Mit über 20 ha Grundfläche gehörte er zu den besonders großen Exemplaren seiner Art. Die ehemalige Flugleitung des früheren Einsatzhafens war nach dem II. Weltkrieg stehen geblieben. Sie diente fortan als Bereitschaftsgebäude der Launching Area. Auch ein alter Bunker sowie eine Feuerlöschzisterne wurden wieder genutzt. Die weiteren Bauten sind für die Nike-Stellung neu errichtet worden.
Ergänzend waren im Verwaltungsbereich zu finden: Werkstätten, eine Trafostation, die Anlage für die Wachhunde, und zwei kleine erdüberdeckte Schutzräume. 1980 führte die Niederländische Luftwaffe zur Nahbereichsverteidigung in den Nike-Stellungen die Flugabwehrkanone 40 mm von Bofors ein. Zur Deponierung der Munition errichtete man hinter dem Verwaltungsbereich der LA ein erdüberdecktes Munitionslagerhaus mit 50 m² Nutzfläche.
Am Ostrand der Launching Area war der technische Bereich für die Nike-Raketen angesiedelt, genannt Assembly Area. Hier stand das Raketenmontagegebäude, ergänzt um einen Anbau für Generatoren. Südlich anschließend folgte die zum Explosionsschutz mit Erdwällen abgeschirmte Fueling Area, bzw. Acid Area. Der Begriff stammt noch aus Zeiten der Erstausstattung der Stellung mit der Nike-Ajax. Das Marschtriebwerk dieser Version mußte mit dem giftigen und hochexplosiven Flüssigtreibstoff UDMH von Hand betankt werden. Zum Befüllen war der Transportanhänger mit der Rakete in leichte Schräglage zu bringen. Dafür wurde eine betonierte Bodenwelle gebaut. Daneben ist ebenfalls aus Beton ein Sockel geschaffen worden, auf dem ein Gestell für die Betankung umsturzsicher befestigt war.
Die Fueling Area ergänzte man mit der Lenkgeschoß-Montagehalle. Sie wurde mit dem Wechsel zur Nike-Version Hercules das eigentliche Funktionsgebäude hinter den Erdwällen. Der Umgang mit dem Flüssigtreibstoff war nun nicht mehr erforderlich.
Direkt westlich der Fueling Area war der Standplatz des Launch Control Trailers (LCT), ergänzt mit einem Generatorengebäude. Über den LCT erfolgte die Steuerung der drei Sektionen. Er bildete die Schnittstelle zwischen der IFC und den Flugkörpern.

In der Stellung Vörden sind, wie in niederländischen und deutschen Stellungen üblich, drei Abschuß-Sektionen gebaut worden. Die Sektionen Alpha und Bravo befanden sich im südwestlichen Bereich der LA. Sektion Charlie lag nördlich abgesetzt zwischen Administration und Assembly Area. Die drei Sektionen waren nach dem gleichen Schema aufgebaut. Eine große Lenkgeschoß-Lagerhalle diente zur geschützten Aufbewahrung der fertig montierten Nike-Hercules-Flugkörper. Maximal 10 Raketen hätten darin Platz gehabt. Genaue Zahlen liegen nicht vor, die Niederländische Luftwaffe hatte vermutlich nur 6-8 Flugkörper je Sektion gelagert.
Vor der Halle befand sich eine Betonfläche, auf der drei Abschußgestelle standen. Zum Herstellen der Feuerbereitschaft wurden die Raketen in liegender Position auf Laufschienen per Hand aus der Halle geschoben und auf dem Launcher zum Starten fast senkrecht aufgerichtet. Die Freifläche war durch Erdwälle eingefaßt. Diese dienten vorrangig zum Schutz der Umgebung beim Zünden der Triebwerke.
In einem der seitlichen Erdwälle war der Launch-Bunker integriert. Hierin stand der Launching Section Selector, mit dem die Flugkörper technisch startklar gemacht wurden. Bis zum Abfeuern verblieb das Personal in der Sektion und fand in dem Bunker Schutz. Besonderheiten in Vörden waren die kleinen Bauten an der Rückseite der Launch-Bunker. Die Generatorengebäude für die Stromversorgung der Sektion standen daneben. Etwas abgesetzt befanden sich separate Schuppen für die Heizanlage, mit der die Halle angewärmt werden konnte.

Die Sektionen Alpha und Bravo wurden für die Bestückung mit Atomsprengköpfen ausgebaut. Die Sicherheitsbestimmungen der NATO für diese Objekte waren sehr streng. Durch einen zusätzlichen Zaun erfolgte eine Abschirmung gegen die übrige Liegenschaft. Zu dieser Secure Area bestand Zugang nur durch eine Torkontrolle, die mit US-Soldaten des Custodial-Teams besetzt war. An vier Ecken standen Wachtürme, besetzt mit niederländischen Soldaten.
Die Freigabe der Atomsprengköpfe in der LA konnte nur durch US-Soldaten erfolgen. Die Waffen wurden als Sondermunition bezeichnet. Entsprechend der Schalter-Bezeichnungen auf dem Launch Control Panel hatte man sie auch als X-Waffen umschrieben.
Zu Beginn der 1980er Jahre wurde von der NATO für Standorte mit Atomwaffen das „Long Range Security Program“ (LRSP), zur Erhöhung der Sicherheit beschlossen. Die daraus sich ergebenden Umbaumaßnahmen wurden in Vörden jedoch nicht mehr durchgeführt. Die Denuklearisierung der Stellung war wohl bereits absehbar.

In den 1980er Jahren bahnte sich auch in der Koninklijke Luchtmacht der Wechsel auf das modernere FlaRak-System Patriot an. Die KLU wollte das neue System deutlich weiter ostwärts stationieren. Vörden stand somit für die Niederländer als auslaufend fest. Die 118 Sqn wurde als letzte Nike-Einheit der KLU am 31. März 1988 deaktiviert. Die Stellung hat man geräumt und aufgegeben.

Die Bundeswehr hatte abweichende Vorstellungen von der Dislozierung der Flugabwehrverbände. Sie sah die Notwendigkeit, die Grundstruktur mit dem östlichen FlaRak-Gürtel für niedrige Höhen und dem westlichen Gürtel für größere Höhen beizubehalten. Die Bundesluftwaffe strebte an, diverse Nike-Stellungen zu Einsatzstellungen für Patriot umzubauen. Diese Planungen sahen vor, die Stellung Vörden mit der 4. Batterie des FlaRakBtl 25 aus Lohne zu belegen. Untersuchungen ergaben jedoch eine zu große Munitionsbelastung aus Zeiten des II. Weltkrieges.

Mit dem kurz darauf folgenden Ende des Kalten Krieges erübrigten sich ohnehin weitere Pläne für FlaRak am Standort Vörden. Die Umzäunung der Anlage wurde entfernt und IFC und LA dem Standortübungsplatz der Briten einverleibt. Im Laufe der Jahre sind einige Bauten abgerissen worden. Darunter waren das historische Bereitschaftsgebäude aus dem II. Weltkrieg und die Unterkunft der US-Soldaten. Einige Anlagenteile blieben stehen, sie zeugen bis heute von der vergangenen Präsenz der Niederländischen Luftwaffe auf der Liegenschaft Vörden.

 Zustand: 
Durch den andauernden Übungsbetrieb auf dem Platz wurden die vorhandenen Bauten der früheren Nike-Stellung in Mitleidenschaft gezogen. Nach Umwandlung der Fläche in ein Naturschutzgebiet sind in der IFC sämtliche Gebäude restlos geschleift worden. In der LA blieben einige Bauwerke zumindest im Ruinenzustand erhalten.

 Zugang: 
Das gesamte Areal ist heute Naturschutzgebiet und darf nicht mehr betreten werden.

 Hinweis: 
Über die Niederländischen Groepen Geleide Wapens in Deutschland ist ein interessantes Buch erschienen:
Titel: Blazing Skies Niederländisch
Autor: Rinus Nederlof
Verlag: Sdu Uitgevers, Den Haag
ISBN: 90-12-09678-2

Blick aus der Vogelperspektive mit Google Maps:
IFC:

Google Maps

LA:
Google Maps


Fotos:
Feuerleitbereich / Integrated Fire Control:

IFC
Die Einfahrt zum Feuerleitbereich ist hier durch eine Erdaufschüttung blockiert.

Bereitschaftsgebäude
Das Bereitschaftsgebäude wich von in deutschen Stellungen gebräuchlichen deutlich ab.

Bereitschaftsgebäude
Blick auf den Giebel.

Verbindungsgebäude
Herzstück jeder IFC war das Verbindungsgebäude.

Radarwall
Auf dem Radarwall.

Fundamentstreifen
Die Fundamentstreifen des großen HIPAR sind hier noch zu erkennen.

Administrationsgebäude
Ein Administrationsgebäude.

Generatorengebäude
Das große Generatorengebäude.

Trafostation
Die Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz.

Das Groeps Operatiën Centrum:

GOC
Das Groeps Operatiën Centrum (GOC) der 1 bzw. 12 GGW.

GOC
Ansicht von der Seite.

Innen
Blick ins Innere.

Generatorengebäude
Separates Generatorengebäude zur Stromversorgung von GOC und HIPAR.

Schaltschrank
Innen die Überbleibsel eines Schaltschrankes.

Abschußbereich / Launching Area:

LA
Die Einfahrt zur LA, links dahinter Trümmer von abgerissenen Gebäuden.

Feuerwehr
Abstellhalle für die Feuerwehr der Stellung.

Bunker
Einziger erhaltener Bau aus Zeiten des II. Weltkrieges, welcher von den Niederländern genutzt wurde, ist dieser Bunker.

Trafostation
Die Trafostation des Abschußbereiches.

Munitionslagerhaus
Ein Munitionslagerhaus mit 50 m² zur Einlagerung der Granaten für die 40 mm Bofors-Flak.

Munitionslagerhaus
Das Innere des Munitionsbunkers.

Hundezwinger
In der Anlage für Wachhunde steht dieser Bau.

Löschwasserzisterne
Die Löschwasserzisterne stammt aus Zeiten des Einsatzhafens.

Raketenmontagegebäude
Das Raketenmontagegebäude, links ein Anbau für Generatoren.

Lenkgeschoß-Montagehalle
Mit Erdwällen abgeschirmt, die Lenkgeschoß-Montagehalle.

Betankung
Im gleichen Bereich Spuren der Nike-Ajax. Hier fand die Betankung mit dem Treibstoff UDMH statt.

LCT
Standplatz des Launch Control Trailers, im Hintergrund ein Generatorengebäude.

Vorfeld
Die Lenkgeschoß-Lagerhalle der Sektion Alpha mit Vorfeld.

Section Alpha
Blick aus der Halle.

Section Bravo
Sektion Bravo, wie Alpha seinerzeit mit Atomwaffen bestückt.
Section Charlie
In der Sektion Charlie gab es dagegen ausschließlich konventionelle Sprengköpfe.
Missile Storage Building
In der Halle lagerten die Nike-Raketen auf Schiebegestellen.
Schutzbunker
Der Launch-Bunker neben dem Vorfeld der Sektion Bravo.
Schutzbunker
Der Eingang.
Innen
Innen ein nur 9 m² messender Raum. In der Ecke stand der Launching Section Selector.
Innen
Der Launch-Bunker durchquert den Erdwall.
Anbau
Am hinteren Ende ein kleiner Anbau.
Generatorengebäude
Daneben das Generatorengebäude für die Versorgung der Sektion.
Bauten
Die beiden Bauten standen in den Sektionen Bravo und Charlie spiegelbildlich.
Heizung
Etwas abgesetzt das Heizhaus, welches das Raketenlager anwärmen konnte.
Kabelkanäle
Die Kabelkanäle führten vom Launch-Bunker zu den drei Abschußgestellen.
Verschraubungspunkte
Dunkel sind hier die Verschraubungspunkte der Abschußgestelle zu erkennen.
US-Guard-Building
Am Zugang zur nuklear bestückten Secure Area stand das US Guard Building.
Verlauf
Am Boden ist der Verlauf der zusätzlichen Abzäunung der Secure Area nachvollziehbar.
USA Unterkunft des USAAD
Bodenplatte
Spuren der Unterkunft des 509th USAAD.
Bodenplatte
Nur noch die Bodenplatte ist erhalten.
Flaggenmast
Sockel des Flaggenmastes.
Basketball-Feld
Untrügliches Merkmal für die Anwesenheit von US-Soldaten: Ein Basketball-Feld.
 

Karte
Maßstab

Quellenangabe:
- Rinus Nederlof: Blazing Skies
- Wilhelm von Spreckelsen, Wolf-Jochen Vesper: Blazing Skies
- Karl-Anweiler: Fahrzeugtypenkatalog der Bundeswehr - Nike-Ajax / Nike-Hercules
- R. Goerigk: http://www.nikesystem.de/Pages/Niederlande/nl_nike_voerden.htm
- The Nike Historical Society: https://nikemissile.org
- Ed Thelen: https://www.ed-thelen.org
- N. de Leeuw: http://www.angelfire.com/nd/12GGW/hishoofd.htm
- R. Dorenbos
 
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